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Randale: Hasentotenkopfpiraten

Hier wird der Nachwuchs versorgt. Cool, lustig, ein Volltreffer!
keine Wertung
Genre: Hardrock Punk Reggae Ska
Spielzeit: 43:23
Release: 27.08.2010
Label: Randale Musik (Cargo Records)

Mama und Papa hören immer so komische laute Musik, bei der man die Texte nicht versteht. Irgendwie auch nicht so wirklich lustig, nur wenn die ihre Köpfe schwenken und zumindest bei Mami die Haare fliegen, sieht das lustig aus. Und jetzt kommt Papi mit so einer CD für mich. Oje, da höre ich doch lieber Rolf Zuckowski. Hm, die CD hat aber ein lustiges Cover, Ein Totenkopf mit Mohrrüben. Hähä, und die heißt „Hasentotenkopfpiraten“, was ist das denn? Jetzt bin ich aber doch mal neugierig. Also mal die CD in den Player.

Es beginnt mit tollen Tribal-Drums, wie meine Mami das bezeichnet. Ein toller Refrain, der sehr schnell mitgesungen wird. Ui, das macht ja richtig Spaß. Na, damit werde ich im Kindergarten sicher meine Freunde begeistern können, wenn ich das singe. Selbst Papa meint, dass sich das richtig gut anhört und mit englischen Texten sogar bei den Großen punkten könnte. Hihi, da kann man sogar mal mit Mami und Papi zusammen headbangen und Luftgitarre spielen.

„Wunderbar“ beschreibt meine Eltern. Supi, es gibt ein Lied, das meinen Alltag beschreibt. Ich falle hin, bin krank, habe viel zu schwere Hausaufgaben oder kann nicht einschlafen und wer ist dann da? Natürlich Mami und Papi. Die freuen sich bestimmt, wenn ich dieses Lied singe. Papi hat irgendwas von Die Ärzte gesagt, aber mein Onkel Doktor singt mir nie was, hm, was könnte er gemeint haben?

Das Lied „Kino“ beschreibt so toll, wie spannend es doch ist, wenn wir mal wieder ins Kino gehen. Warum Papi dann was von einem Geier Sturzflug redet, weiß ich nicht, ist mir aber auch egal, basta. Ich singe lieber mit über das coole Kino, ich müsste Mami auch noch einmal fragen, wann wir endlich wieder hingehen.

„Tatü Tata – Das Feuerwehrlied“ lässt mich einfach so richtig hüpfen und springen. Und jetzt weiß ich auch wieder, dass man die 112 wählen muss, denn da bin ich mir nie so sicher gewesen. Auch wenn Mami wieder etwas Unverständliches von J.B.O. faselt, so gehe ich gleich mal zu unserem Nachbarn und spiele ihm das Lied vor, denn der ist Feuerwehrmann.

Zum letzten Geburtstag von meinem Freund Paul hätten eigentlich Die Ärzte kommen müssen, denn da haben wir soviel gegessen, dass uns allen der Bauch weh tat. Hätten wir doch die CD gehabt, dann hätten wir noch viel mehr getanzt.

Hihi, dann kommt ein Lied, über dessen Thema selbst mein Papi keinen blassen Schimmer hat. Ich habe jetzt alle „Unsere Neun Planeten“ unseres Sonnensystems mit Namen gelernt. Das konnte mein Papi nicht so schnell aufsagen. Aber der Trick zum Merken ist auch ganz toll. Da hat Papi aber geguckt, als ich mehr wusste als er. Das Ganze soll Reggae sein, was immer das auch heißen soll.

„Rockband“ finde ich total toll, da bekommt man genau erklärt, welche Instrumente bei einer Rockband sind. Das macht Spaß und sogar Mami hüpft und tanzt mit mir. Mami meint, das wäre ein wenig punkig angehaucht. Hihi, ich hab doch noch keinen Knopf im Ohr, kicher.

„Flummi“ soll dann hüpfender NuMetal sein, ich weiß zwar nicht, was das ist, aber Spaß macht das trotzdem.

Puh, da ich schon ganz heiß geworden bin, muss ich dann erstmal abkühlen und da kommt „Entspannt“ richtig gut. Papi schaut zwar ein wenig gequält, aber ich finde das ganz erholsam, außerdem könnte er da auch mal zuhören. Vielleicht wird er dann auch ruhiger, wenn ich mal wieder etwas gemacht habe, was ich nicht machen sollte. Ich glaube, das Lied spiele ich, wenn mal wieder Ärger ansteht.

In den letzten Ferien waren wir auf dem Bauernhof, da hab ich zum ersten mal Hühner gesehen. Die wollte ich natürlich streicheln. Da hab ich mich angeschlichen und bin dann voll losgerannt und genau das wird hier beschrieben. Da war was los, aber ich hab keines gefangen. Die haben vielleicht gegackert, hihi.

Endlich sagt dann auch mal einer „Nein“. Ich trau mich ja nicht, das so zu sagen, wenn ich keine Lust habe, zum Beispiel Papas CDs zu hören. Aber jetzt weiß ich, dass ich auch „Nein“ sagen darf, nein, sogar muss, wenn mir etwas nicht gefällt. Tja, ich weiß schon selbst, was ich will und ich bin ich. Bisher hab ich ja sonst auch immer mal „na guut“ gesagt, weil Mami und Papi ja so lieb sind und immer für mich da sind, aber jetzt wird es auch mal Zeit, „Nein“ zu sagen.

„Mach Dich Locker“ find ich lustig, denn Bewegung macht Spaß und hält mich fit. Hihi, da könnte Papi mehr von haben. Hoffentlich schimpft er nicht, wenn er das hier liest.

„Kleine Indianer“ wird demnächst beim Cowboy-und-Indianer-spielen immer gespielt. „Hejaaja Hea Hejaja Hey- Hejaaja Hea Hejaja Hey“. Hihi, ich will das nächste Mal kein Cowboy sein. Spannend, wenn wir so durch die Prärie schleichen und überall Gefahren lauern, da bin ich dann schon froh, dass ich weiß, dass meine Eltern nicht weit weg sind.

Und am Ende wird noch mal richtig Party gefeiert, schade dass „Quatschband“ so kurz ist und ich nicht weiß, wie ich den Song automatisch immer wieder spielen lassen kann, aber das kann mir Papa sicher sagen.

Fazit: Ich hab Papi sagen hören, dass er die Stücke teilweise wirklich gut findet und dass das der richtige gute Weg wäre, Kindern unterschwellig, oder so ähnlich, etwas beizubringen. Über den Spaß halt. Außerdem führe die Musik von Randale wohl dazu, dass die Kleinen -pah ich bin nicht klein - frühzeitig an Gitarrenmusik herangeführt werden. Das würde wohl schon den Weg für weitere Generationen an Metalheads ebnen. Hihi, ich weiß zwar nicht, was das ist, auch wenn Papa mir das schon erklärt hat, aber das hört sich lustig an. Oh oh, Papa kommt zurück zum Computer, da spieleich doch besser direkt noch mal „Entspannt“. Mal sehen, was er sagt, wenn er sieht, dass ich seinen Text überschrieben habe. Aber vielleicht merkt er das ja gar nicht, bevor er ihn hochlädt. Hihi, das wäre lustig, aber mein Text ist eh viel besser….

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