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Rancid: B-Sides And C-Sides

Rancid sind wieder da... mit alten Songs, die sowas von genial sind!
Wertung: 10/10
Genre: Punk
Spielzeit: 51:43
Release: 18.12.2007
Label: Eigenproduktion

Lange war es ruhig um Rancid – „die Amis, die auch locker aus dem Vereinten Königreich kommen könnten“. Ihr letztes Studioalbum „Indestructible“ veröffentlichten sie bereits im Jahr 2003, aber glaubt man der Homepage der Jungs, so haben sie sich letztes Jahr im Studio verschanzt, um endlich ein neues Album aufzunehmen. Um die Wartezeit zu überbrücken, haben sie sich dazu entschlossen, uns eine Platte zu schenken, die etliche B-Sides der Jahre 1993-2003 sowie vier bisher unveröffentlichte Songs enthält. Das Album „B-Sides and C-Sides“ dürfte bei uns aber nur in ausgewählten Plattenläden zu finden oder über den Importeur Eures Vertrauens zu besorgen sein, da sie in Deutschland bisher leider nicht vertrieben wird.

„B-Sides and C-Sides“ kommt mit einer guten Mischung aus Punk-, Ska- und Rockabilly-Songs daher und macht von Anfang an Spaß. Schon der erste Track „Ben Zanotto“ aus dem Jahre 2000 treibt einem in gewohnter Rancid-Feier-Manier den Schweiß auf die Stirn und eignet sich definitiv gut zum Mitgrölen.

Die Ska-Songs der Bands sind ja bekanntlich nicht jedermanns Sache und da fällt ein Urteil über „Stop“, der gut zu ihrer 98er Schaffungsphase passen könnte, nicht so leicht. Klar, Tim Armstrongs Gesang macht aus jedem Song irgendwie ein rockiges Highlight und auch bei „Stop“ ist man schnell am Mitwippen, aber die Blasinstrumente nerven auf Dauer eben doch.

Das wird allerdings gleich mit der Neuveröffentlichung „Devil`s Dance“ wieder wettgemacht – ein 1a-Rockabilly-Song, der direkt wieder auf jeder Party laufen könnte.

Mit „100 Years“ haben sie sich auch getraut, ein Instrumental-Stück auf dieses Album zu nehmen. Er groovt zwar, aber ist auch nicht weiter nennenswert.

Ganz anders sieht es da mit „Things to Come“ aus – ein Klassiker. Man sollte nicht unbedingt auf den relaxten Ska-Rhythmus vertrauen, denn textlich ist dieser Anti-War-Song einer der tiefgehendsten Songs von Rancid und daher ganz klar ein Highlight auf dem Album.

Ein weiterer unveröffentlichter Song, „Clockwork Orange“, überzeugt auch mit viel Gitarre, genialen Refrains und einem eifrigen Sänger, der sich scheinbar die Stimmbänder zerfetzt.

In „The Brothels“ liefern sich Tim und Gitarrist Lars Frederiksen ein wahres Shout-Duell, dazu die punkige Melodie – nächster Höhepunkt des Albums, der wieder einfach nicht aus dem Ohr will.

„B-Sides and C-Sides“ enthält 21 Tracks, die sicher nicht nur dem geneigten Rancid-Hörer einiges zu bieten hat. Diese Platte wird einfach nicht langweilig, man entdeckt immer wieder neue Highlights und man darf verdammt noch mal gespannt sein, womit Rancid als Nächstes im Plattenladen auftauchen werden.

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