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Ramhorn: Damaged Equilibrium

Ausbaufähig
Wertung: 2/10
Genre: Doom Metal
Spielzeit: 31:47
Release: 30.11.2006
Label: Eigenproduktion

Ramhorn nennen sich zwei Jungs aus Athen, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, Doom Metal zu spielen. „Damaged Equilibrium“ ist dabei nach der 2005´er „Crystal Vanity“ das zweite auf einen Silberling gebannte Schaffenswerk der Herren. Viel mehr, außer dass es die Band seit April 2002 gibt und dass Haellion seit April 2007 bei der Band am Mikro steht, geht allerdings aus der ziemlich spartanisch gehaltenen Bandhomepage nicht hervor.

Das Intro „Ideq“ macht den Weg frei für das behäbig wirkende „Eyes Of Truth“, den Openersong der Scheibe. Und just in dem Moment, in dem der Gesang einsetzt, offenbart sich mir gleichzeitig die größte Schwäche der Scheibe, nämlich das Organ des Sängers. Das klingt nämlich reichlich erfahrungsarm, wenn Ihr wisst, was ich damit meine. Gefallen finden bei mir das an orientalische Klangmuster angelehnte Eingangsriff von „Mystic Skies“. Jedoch wird der Songtitel bis zum Erbrechen wiederholt. Ich denke, weniger wäre hier dann doch mehr gewesen.

So geht es auf diesem Werk dann auch weiter, was sich wie ein roter Faden durch das Material zieht: Teilweise recht nett anzuhörendes Riffing wird durch die – sorry, aber so isset – recht laienhaft wirkende Stimme regelrecht zersungen. Als Beispiel höre man sich hierzu „Question In Silence“ an. Zu langatmig ist dann auch noch „Chemical Saviour“, welches als Instrumental an den Start geht. Es passiert schlicht und einfach zu wenig Spektakuläres, was den Hörer die Boxen weiter aufdrehen lässt und in dem Stück vollends aufgeht.

Eine Schande ist es dann, das wirklich gute Riffing in „Damaged EM“ regelrecht zersungen zu hören. Das ist echt schade und zeigt noch vielmehr auf, dass sich die Griechen für ihre künftigen Veröffentlichungen wirklich etwas überlegen sollten. "Castle Of Angles" kann da zum Abschluss auch nichts mehr rausreißen, was zuvor schon verbrochen wurde. Die zuvor schon bemängelten Dinge werden auch hier weiter fortgesetzt, was auch ein Wunder gewesen wäre, wenn zum Schluss des Albums auf einmal alles anders gemacht werden würde.

Generell ist zu dem Songmaterial auf dieser Scheibe zu sagen, dass das Hauptproblem einfach zu schwerwiegend und zu offensichtlich ist; es dominiert somit auch jeden der neun Songs auf dieser Scheibe. Es gibt noch eine Menge zu tun im Hause Ramhorn. Der Gesang ist gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig und bedarf großer Nachbesserungen, um in der Zukunft eine Chance zu haben. Die Produktion ist, gemessen daran, dass es sich bei der Scheibe um eine Eigenproduktion handelt, vollkommen in Ordnung.

Fazit: Es gibt noch sehr viel zu tun bei den Griechen. Dass sie Sinn haben für gute Ideen beim Songwriting, ist schonmal was, aber leider auch nicht alles.

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