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Rage: Carved In Stone

Rage rocken wieder!
Wertung: 7.5/10
Genre: Power Metal
Spielzeit: 47:49
Release: 22.02.2008
Label: Nuclear Blast

Da ist es mal wieder passiert: Im Hause Rage gab es einen Besetzungswechsel! Glücklicherweise verlief die Trennung von Drummer Mike weniger schmutzig als noch 1999, als Peavy plötzlich ganz alleine da stand. Der neue Mann heißt André Hilgers, der sich u.a. schon bei Axxis seine Brötchen verdiente. Seine Feuertaufe waren dann auch gleich die Konzerte der Band mit dem Lingua Mortis Orchestra, nachzuprüfen auf der Bonus DVD dieses Albums, was den letztjährigen Gig in Wacken (abzüglich „Refuge“) enthält.

Musikalisch gesehen sollte es wieder um einiges „straighter“ und weniger progressiv zur Sache gehen, was Fans der alten Sternstunden wie „The Missing Link“ oder „Black In Mind“ das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Der Opener und gleichzeitige Titeltrack lässt den Hörer aber erstmal an diesen Ankündigungen zweifeln, denn ein bombastischsn Intro inklusive Orchester hatte man nicht auf dem Zettel. Nach einer knappen Minute schlägt der Song aber knallhart um. Auf das nötigste reduziert, wechseln sich schnelle Passagen und ein typischer Rage Ohrwurm Chorus ab und toppt mal eben den gesamten „Metal-Teil“ der letzten Platte „Speak Of The Dead“.

Das soll auch weiter die Marschroute sein, denn Rage rocken sich erfreulich unbeschwert durch ein Album, was ich in dieser Form nicht erwartet hätte. Zwischendurch darf natürlich wieder Victor Smolski an der Gitarre ein wenig auftrumpfen, was der Platte die nötige Eigenständigkeit verleiht, um nicht als Abklatsch zu gelten. Darüber hinaus singt Peavy heutzutage auch völlig anders als vor 15 Jahren!

Natürlich ist nicht jeder ein Song ein Volltreffer wie „Carved In Stone“, aber mit dem vorab auf der Homepage veröffentlichten „Gentle murders“, dem Ohrwurm „Long Hard Road“ (hätte sich auch perfekt auf „End Of All Days“ gemacht), dem knallharten „Lost In The Void“ und dem Groover „Mouth Of Greed“ gibt es wieder genug Songs, die eigentlich live gespielt werden MÜSSEN.

Ganz vom Orchester ablassen können Peavy und Co. dann aber doch nicht, wie der letzte Track offenbart. Und das ist auch gut so, denn schließlich sind so einige ihrer besten Songs entstanden. „Lord Of The Flies“ ist so einer, auch oder gerade weil das Lied in kein Konzept passt und auch auf „XIII“ oder innerhalb der „Suite Lingua Mortis“ heraus gestochen hätte. Es ist schwer zu beschreiben, aber „Lord of the flies“ klingt dennoch unverkennbar nach Rage. In dieser Form wird es die Band noch lange geben („Carved In Stone“ ist immerhin Studioalbum Nummer 19(!) )...

Fazit: Was soll man noch dazu sagen?! Wer seinen Power Metal ohne kitschige Melodien und Klischees mag, sollte der neuen Rage mal eine Chance geben. Durch die kleine Kurskorrektur könnten auch wieder Leute zur Band finden, die Rage in den letzten Jahren aus den Augen verloren hatten. Durch die sehr gute Bonus DVD, die auch noch 2 neue Videos bietet, die schöne Verpackung und natürlich das gute bis sehr gute Songmaterial ist „Carved in stone“ wieder mal sein Geld wert!

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