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Putrid Inbred: Scavenger

Ich kann euch nur davon abraten, euch „Scavenger“ zuzulegen
Wertung: 3/10
Genre: Brutal Death Grind
Spielzeit: 39:6
Release: 21.12.2007
Label: Shiver Records

Es gibt Undergroundbands, die unverdientermaßen Jahre- wenn nicht sogar Jahrzehnte lang im Underground vor sich rumdümpeln, obwohl sie wirklich erstklassige Alben veröffentlichen, live eine absolute Macht sind und zudem auch massig fürs Geld bieten.

Dann wiederum gibt es Bands, die einen Plattenvertrag einsacken, obwohl man sich doch fragt: Warum eigentlich? Denn die Band ist absolut unoriginell und bringt kein einziges vernünftiges und / oder gut klingendes Riff zustande.

Zu dieser Gattung gehören die Belgier von Putrid Inbred, die hier mit ihrem Album „Scavenger“ über Shiver Records zu überzeugen versuchen. Da kann man mit der Beharrlichkeit eines Kobold Staubsaugerverkäufers oder der Zeugen Jehowas kommen, an der Musik auf diesem Album wird dennoch nichts Gutes zu finden sein.

Mal ausgehend von den absolut lächerlichen und niveaulosen Songtiteln (hey, nix gegen brutale Texte, aber sie sollten wenigstens noch ´ne einigermaßen coole Story beinhalten und nicht das Niveau und den Anspruch der Teletubbies haben!) wie „Eat Shit“, „I eat dead people“ oder „Clit Kebab“, über das total dämliche Cover, das genau so gut von einem 3-jährigen mit Gewalttendenzen stammen könnte, bis hin den einzelnen Songs gibt es nichts Gutes zu bieten.

Ok, doch. Die Produktion ist wirklich gut ausgefallen. Die Drums sind schön sauber und klar, die Gitarren schön fett und druckvoll und trotz alledem kann man die tiefen Grunts des Shouters noch sehr gut wahrnehmen.

Doch das war´s auch schon. Wie gesagt, ist musikalisch tote Hose, denn sobald mal eine gute Idee nur ansatzweise aufkommt, wird sie von einer anderen im Keim erstickt. Als Beispiel sei hier der Opener „Along came the Cook“ genannt, der ein relativ gutes Riff beinhaltet, aber die Drums absolut nicht dazu passen. Dies ist an sich relativ oft der Fall.

Die übrigen wenigen annehmbaren Momente gehen allerdings wiederum im Einheitsbrei unter, so dass man sich größtenteils einfach nur langweilt, da es 1000 weitere Bands auf der Welt gibt, die brutalen Death Grind besser hinbekommen.

Fazit: Ich kann Euch nur davon abraten, Euch „Scavenger“ zuzulegen. Putrid Inbred sollten vor ihrem nächsten Album doch noch mal einige Monate im Proberaum verbringen und lernen, wie man vernünftige Songs schreibt.

Legt Euch stattdessen lieber die Alben von Disavowed (deren Debut ist nach wie vor unerreicht!), Disgorge (egal, welche), Mangled (Tipp: „Most Painful Ways“), Houwitser oder Cattle Decapitation (haben über die Jahre etwas nachgelassen) zu, selbst deren schlechten Alben sind um einiges besser als das, was Putrid Inbred hier bieten.

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