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Psychopunch: Smakk Valley

Frech wie eh und je
Wertung: 9/10
Genre: Punk / Punk Rock / Rock `n´ Roll / Hard Rock
Spielzeit: 46:13
Release: 22.03.2013
Label: SPV/Steamhammer

Bereits das zehnte Album bringen die Schweden Psychopunch mit „Smakk Valley“ nun auf den Markt. In ihren 15 Jahren Bandgeschichte sind die Jungs um Frontröhre JM schon durch allerlei turbulente Zeiten gegangen.

Vielleicht gerade deswegen darf man das Album als die gen Himmel gestreckte Faust betrachten. Im Laufe von 45 Minuten und 14 Liedern zeigen Psychopunch ganz deutlich, dass sie keineswegs müde oder ausgelaugt sind. Ganz im Gegenteil. Das Album strotzt nur so vor Energie.

Auffällig ist sehr schnell welch hohen Stellenwert Hooklines in den Songs des Quartetts einnehmen. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass in letzter Zeit mehrere Besetzungswechsel bei den Schweden stattgefunden haben, dann muss man sich schon fragen, ob sich das in der Songqualität niederschlägt.

Natürlich schlägt sich das nieder. Ganz klar. Allerdings ist hier nicht die Rede von negativen Entwicklungen. So schade der Weggang von (Gründungs-) Mitgliedern auch immer ist, mehr als nur manchmal zieht dann wieder frischer Wind ein und die Band erlebt einen nächsten Frühling. Genau so muss es bei Psychopunch gewesen sein, denn das neue Werk ist eines der besten Alben der kompletten Bandgeschichte. Die Songs wirken allesamt sehr frisch und unverbraucht. Bestes Beispiel ist gleich der Opener „Back Of My Car“. Der Song treibt mit viel Kraft vorwärts und als Zuhörer kann man sich kaum dem recht zügigen Rhythmus entziehen. Neuigkeiten sucht man bei diesem und den folgenden Titeln vergeblich. Psychopunch spielen einfach Rock`n´Roll wie aus dem Lehrbuch. Es gibt jede Menge Rotz, kräftige Lyrics, gitarrenlastige Melodien und viel Partystimmung. Allerdings können die Schweden nicht nur kräftig Arsch treten. Auch nachdenkliche Töne (nachdenkliche, keine ruhigen!) kommen auf der Platte zum Zuge. „Sitting By The Railroad“ ist eine etwas langsamere, aber trotzdem sehr dynamische Konstruktion geworden. Damit sind wir aber immer noch nicht durch das ganze Spektrum durch. Mit „Emelie“ zeigen Psychopunch nämlich sehr eindrucksvoll, dass sie auch auf der Country und Western-Weide grasen können. Frisch, frech und mit einem kleinen naiven Touch rockt das Teil fröhlich vor sich hin.

Wer auch nur ansatzweise etwas mit rockigem, dreckigem Straßenrock anfangen kann, der ist mit „Smakk Valley“ bestens beraten. Das Album drückt von der ersten bis zur letzten Note. Perfekt für eine jede Party. Fans der Combo müssen hier zuschlagen.

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