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Psychonaut75: Infection

Zeitverschwendung
Wertung: 0/10
Genre: Dark Electro-Noise
Spielzeit: 17:53
Release: 19.09.2008
Label: Eigenproduktion

Durch den Schaden des Hurrikans Ike vom September diesen Jahres ist die Veröffentlichung der EP „Infection“ des amerikanischen Projektes Psychonaut75 vorerst ausgeblieben – sollte die EP doch als Free Download zur Verfügung gestellt werden. Der Sturm zerstörte die Kommunikationsmöglichkeiten der Band, sodass der Release der fertigen EP zwangsweise verschoben werden musste.

Der Titeltrack und Opener „Infection“ liefert eine bunte Mischung aus Klängen, die insgesamt nach etwas Dark Electro-ähnlichem klingen: Weiblicher, klarer Gesang, YelworC-ähnlich verzerrte männliche Vocals, gesprochener Text, eingespielte Film-Zitate, penetrante Synth-Bass-Spuren, flächendeckende Noise-Elemente und melodische, aber nicht wenig nervende Synthesizer-Spuren. Der Schwachpunkt des Songs liegt eindeutig beim Beat, der entsetzlich langweilig und monoton vor sich hin dudelt.

Bei „GodEater“ hat man versucht, an dieser Stelle einige Variationen mehr mit einzubauen, hat dafür jedoch den Refrain nervtötend monoton gestaltet – die restlichen Instrumente klingen kaum anders als beim vorigen Stück. Einen echten Unterschied zwischen den Songs bemerkt man erst beim Titel „Trauma“, welcher anfangs stark minimalistisch gehalten ist und mehr auf die weiblichen Vocals setzt.

Auch der letzte Track „Insect To Swarm“ ist nicht überzeugend – eine bunte Mischung aus Industrial, Noise, Dark Electro und Ambient. Hier versucht man es auch mit unverzerrtem männlichen Gesang und geflüsterten weiblichen Stimmen, jedoch erfolglos – der Song bleibt einfach mies, trotz aller Experimentierfreude der Band. Ein weiteres Manko ist, dass die Bass-Stimme leider immer gleich klingt. Würde man diese bei den Songs austauschen, würde es wohl höchstens die Band bemerken - wenn überhaupt.

„Infection“ weiß hinten und vorne nicht zu überzeugen – die Songs haben weder Hand noch Fuß, klingen langweilig, ohne eigenen Charakter, Melodie, Beat, Rhythmus oder erkennbare Songstruktur. Auch wenn es eine EP zum kostenlosen Download ist – meiner Meinung nach kann man sich den Download sparen. Den Speicherplatz kann man auch sinnvoller nutzen.

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