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Prospective: The Dark Side Of Life

Electro & toller weiblicher Gesang muss nicht Synthpop sein!
Wertung: 7.5/10
Genre: Dark Electro
Spielzeit: 50:30
Release: 18.04.2008
Label: Firezone Records

Zwei Jahre nach der Gründung veröffentlichen die Rottenburger Prospective nun ihr Debüt-Album „The Dark Side Of Life“. Den Hörer erwartet nun Dark Electro, gepaart mit klarem, weiblichem Gesang. Damit bieten Prospective doch mal wieder Musik aus einer Sparte, die nicht schon bis zum Anschlag ausgereizt ist. Stampfende Beats, weiche Flächensounds und meist eher weniger aggressive Synths bilden die Unterlage für den allgegenwärtigen Gesang der Sängerin Carola.

Nach dem noch etwas holprigen Opener „God Of Hosts“, der trotz einer Länge von knapp sechs Minuten nicht zum wirklichen Finale zu kommen scheint, zieht die CD jedoch ordentlich an: Der Titelsong „The Dark Side Of Life“ hat deutlich mehr Power und wird sicher noch über die ein oder andere Tanzfläche hallen.

Noch energetischer geht es weiter – „Bloody Blade“ klingt nochmals härter und überzeugt nun endlich komplett. Erwähnenswert wäre, dass es auf der Homepage der Band eine härtere Versionen dieses Songs zum kostenlosen Download gibt – und diese Version mag zwar nicht so ausgereift klingen wie die neuere, dafür haut sie einen wirklich um.

Mit deutlich härteren Sounds klingt der auch sonst sehr schöne Gesang um Längen besser und der Track knallt ganz anders. Ich persönlich würde mich über mehr härteres Material dieses Duos sehr freuen! So viel dazu – zurück zur CD.

Wer bei dem Titel „Angel Dust“ direkt an Blutengel denken muss, liegt hier gar nicht so verkehrt, denn gewisse Parallelen zu älteren (ruhigen) Blutengelwerken zeigen sich in der Tat.

„Deadly Sins“ ist dagegen schneller und kann sicherlich auch bald den ein oder anderen Clubgänger erfreuen – nebenbei gibt es auch diesen Song in zahlreichen Alternativ-Versionen auf der Homepage zu finden. Die restlichen Songs sind ebenfalls nicht zu verachten, gut gesungen und instrumental nicht schlecht gemacht, plätschern jedoch leider vor sich hin, ohne großes Aufsehen zu erregen.

Fazit: Gut gemacht ist die Musik in der Tat, besonders lobenswert ist die Tatsache, dass man trotz des tollen melodischen Gesanges nicht in die Synthpop-Schiene steigt, sondern strikt beim Dark Electro bleibt. Allerdings würde ich mir mehr Härte wünschen, denn dann sind die Songs zum einen powervoller, zum anderen auch einprägsamer, (ähnlich wie Suicidal Romance, die sich auch in diesen Gefilden aufhalten) und würden sicherlich gänzlich zu überzeugen wissen.

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