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Procession: Destroyers Of The Faith

Epischer Doom Metal aus Chile
Wertung: 7.5/10
Genre: Doom Metal
Spielzeit: 45:57
Release: 15.11.2010
Label: Doomentia Records

Aus dem Südwesten Lateinamerikas, genauer aus Chile, stammen Procession. Die Dreierformation hat sich dem Epic Doom verschrieben und bringt mit „Destroyers Of The Faith“ ihr erstes Full-Length-Album auf den Markt. Mit insgesamt sechs Titeln wird eine Spielzeit von 45 Minuten erreicht, was einer durchschnittlichen Tracklänge von 7:30 Minuten entspricht. Mit nur knapp zwei Minuten hat einzig und alleine das erste Stück „Hyperion“ keine Überlänge.

Der Sound des Albums ist im Bereich "mittelprächtig" anzusiedeln. Zwar drückt die Bassdrum schön kurz und klar im Frequenzkeller und hat dazu noch einen sauberen Klick, jedoch scheppern die Höhen zu sehr und der Mittenbereich wurde sehr stiefmütterlich behandelt. So klingt die Gitarre relativ schnell nervig sägend. Der Vocalsound ist allerdings Klasse und die Abstimmung zur Instrumentenlautstärke stimmt auch.

Musikalisch gibt es an „Destroyers Of The Faith“ nicht viel auszusetzen. Der epische, teils groovige Doom Metal erinnert stellenweise an Candlemass oder auch Primordial. Die langen Titel stellen kein Problem dar, zumindest nicht, wenn genügend gute Riffs und ein durchdachtes Songwriting die Grundlage darstellen. Dieses ist zum Beispiel beim Titeltrack „Destroyers Of The Faith“ der Fall. Auch die extrem schleppenden und depressiven Arrangements wie zu Beginn von „The Road To The Gravegarden“ setzen die Chilenen völlig überzeugend in Szene. Immer wieder rettet die Stimme des Frontmannes die Musik vor der Belanglosigkeit. Stellenweise wirken die Lieder aber trotzdem etwas langatmig.

Das Album ist durchweg gut, vor allem das Epos „White Coffin“ sticht heraus. In die alleroberste Liga gehört der Rundling allerdings noch nicht. Dazu fehlt stellenweise etwas der Biss und das i-Tüpfelchen auf der Komposition. Die Band hat allerdings sehr viel Potential und man merkt schon sehr oft mit welcher Hingabe die Bausteine bearbeitet wurden. Procession haben das Zeug dazu, noch für so einigen Wirbel zu sorgen. Und dafür brauchen die Südamerikaner nicht einmal einen Exotenbonus.

Ans Herz zu legen ist die CD all denjenigen, die auf Doom, Funeral Doom und logischerweise Epic Doom stehen, doch auch Freunde gitarrenorientierter, schleppender, harter Musik im allgemeinen können bedenkenlos zuschlagen. Jeder, der sich die Scheibe aber ins Laufwerk legt, sollte der Musik mehrere Durchläufe erlauben, bevor ein Urteil gefällt wird. Viele der kleinen Details erkennt man nämlich erst nach mehrmaligem Hören.

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