Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Pro-Pain: The Final Revolution

In der oberen Hälfte der Diskografie anzusiedeln
Wertung: 8/10
Genre: Metal / Hardcore
Spielzeit: 36:43
Release: 22.11.2013
Label: Steamhammer / SPV

Pro-Pain waren immer dann besonders stark, wenn ihr Mastermind Gary Meskill Hummeln im Hintern hatte und dementsprechend angepisst war. Offenbar waren diese Voraussetzungen auch vor dem Release der sehnsüchtig erwarteten, eigentlich längst überfälligen neuen Platte gegeben, denn "The Final Revolution" (bleibt zu hoffen, dass der Name nicht auch im Bandkontext Programm ist) ist ein satter Hassbatzen, in dem sich die Legende mal wieder nach allen Regeln der Kunst um authentische Brachialität bemüht - und selten klang die Truppe aus New York glaubwürdiger und besser als auf "The Final Revolution" - zumindest nicht in den vergangenen 15 Jahren!

Meskill und Konsorten lassen sich auch gar nicht lange bitten und fordern schon im Opener "Deathwish" zum rabiaten Tanz. Cooles Uptempo, ein dicker Groove und dazu auch ein paar metallische Kanten - das sind Pro-Pain wie man sie kennt und liebt, und das einmal mehr in Höchstform. Doch die Band belässt es nicht bei Eintagsfliegen und schiebt mit dem Midtempo-Brecher und dem Core-lastigen "Southbound" mächtig nach, bestätigt im schnellen "Problem Reaction Solution" die gute Tagesform und legt spätestens im erneut sehr flotten Titelstück die Messlatte für noch Folgendes beträchtlich hoch.

Und man scheitert nicht an den überzeugenden Vorgaben, auch wenn im zweiten Abschnitt von "The Final Revolution" ein bisschen zu konventionell hantiert wird. Die Risikofreude, wie sie vor allem in "Deathwish" mit seinen feinen Solo-Passagen herausgekehrt wird, nimmt ein wenig ab, und man könnte den Herren vorwerfen, sich wieder zu sehr mit ihrer schematischen Songwriting-Tradition abzufinden. Umgekehrt wird wohl kein Fan egal welcher Stunde sich bei Nummern wie "Fall From Grace" oder "Mass Extinction" beschweren; die Durchschlagskraft ist nämlich auch hier gewaltig, und der spürbar genervte Frontmann macht auch keinen Hehl daraus, dass er mächtig angenervt ist - denn wie gesagt: genau dann sind er und seine Begleiter immer am stärksten!

In der gesamten Diskografie ist "The Final Revolution" daher auch in der oberen Hälfte anzusiedeln, wenngleich die ersten drei Scheiben wohl auf ewig unangetastet bleiben. Aber solange eine eigentlich musikalisch sehr limitierte Combo wie Pro-Pain immer noch mit Überraschungen aufwarten kann, und das geschieht an dieser Stelle, muss man immer wieder den Hut ziehen - einerseits vor der Beharrlichkeit, mit der dieses Team auch nach vielen Jahren im Business zur Sache geht, andererseits aber auch für die ungebremste Power, für die Meskill und Co. seit mehr als 20 Jahren uneingeschränkt stehen!

comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann