Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Primal Fear: Unbreakable

Volle Kraft voraus!
Wertung: 9/10
Genre: Power Metal
Spielzeit: 56:08
Release: 20.01.2012
Label: Frontiers Records S.R.l.

Neun Studioalben auf den Markt zu bringen, das ist schon eine Leistung. Bei weitem nicht alle Bands halten es so lange aus. Primal Fear schon. Die Band, gegründet 1997, hat nun ihr neuntes Album eingespielt. Es trägt den stolzen Titel „Unbreakable“ und enthält zwölf Songs mit interessanten Titeln wie „Give 'Em Hell“, „And There Was Silence“ oder auch „Blaze Of Glory“. 

Eines nach dem anderen. „Unbreakable“ ist, wenn man mal das Songwriting anschaut, sehr abwechslungsreich ausgefallen. Die Songs reichen von Balladen („Born Again“) über Powertracks („Give 'Em Hell“), bis hin zu schnellen Nummern („And There Was Silence“) und sogar progressiven Stücken („Where Angels Die“). Stilistisch hat die Band also schon einmal nichts ausgelassen. Die Lieder sind alle der Band entsprechend hochkarätig ausgefallen. Alle sind sauber ausgearbeitet und mit feinen Details versehen worden. 

Die ersten Takte von „Strike“ reichen, um die Kraft der Scheibe zu vermitteln. Kraftvolle Riffs schmiegen sich um ein Doublebass-lastiges Schlagzeug und auf dem Konstrukt reitet die Stimme von Ralf Scheepers. Im Stile von Strike, also geradlinige „Auf die Mütze“-Songs haben sich noch einige andere, zum Beispiel der nachfolgende Titel „Give 'Em Hell“, zusammengefunden. Interessanter sind jedoch die Lieder, die etwas aus der Reihe tanzen. Das erste dieser Stücke ist die Vollgasnummer „And There Was Silence“. Die Nummer geht schnell vorwärts, ohne dabei die Melodien hinter sich zu lassen. Eine kontinuierliche Doublebassuntermalung sorgt für den richtigen Rhythmus. 

Die nächste bemerkenswerte Nummer ist das Stück „Where Angels Die“. Mit seiner Spielzeit von über acht Minuten lässt es genug Spielraum für Experimente, der auch ausgiebig genutzt wird. Dieser spezielle Song kann nur noch bedingt mit Power Metal umschrieben werden. Hier dominiert deutlich die experimentelle Schiene. 

Soundtechnisch ist die Scheibe sehr sauber - man möchte sagen – gebaut worden. Fast zu sauber. Eine gewisse Roughness hätte dem Silberling bestimmt nicht geschadet. Klar ist es wunderbar, wenn man alles ganz klar hört und die Arrangements sauber abgestimmt klingen. Allerdings gehen die Urbegriffe des Metal dadurch stellenweise verloren. Am wenigsten ist das beim Schlagzeug passiert. Die Schießbude rumpelt kraftvoll vor sich hin und treibt auch dem müdesten Hörer ein Zucken ins Bein. Anders sieht es bei den Sechssaitern aus. Diese wurden etwas zu glatt gebügelt. Ein bisschen mehr Biss könnte hier definitiv nicht schaden.   

Als Gesamtwerk betrachtet kann „Unbreakable“ durchaus überzeugen. Eingängige Songs paaren sich mit eingängigen Texten und attraktivem Songwriting. Für Fans der Band ist die Scheibe ein Muss. Hörer aus dem Bereich Power Metal sollten sich unbedingt die Zeit nehmen, um zumindest einmal in die Scheibe reinzuhören und Freunde treibender Musik mit interessanten Melodien sind gleichsam dazu aufgerufen, mal ein Ohr zu riskieren.

comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging