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Presence Of Mind: Worlds Collide

Der Platte mangelt es an Ohrwürmern
Wertung: 3/10
Genre: Emo-Rock
Spielzeit: 41:41
Release: 11.04.2008
Label: STF Records

Wer sich schon immer einmal gefragt hat, woher eigentlich die Gedanken bzw. unsere Seele kommt, findet in diesem Text eine Antwort: Die „Presence Of Mind“ kommt aus Osnabrück. Man kann sie sogar (live) ansehen und hören – und sie klingt nach Emo-Rock.

Eben dieser Emo-Rock wurde nun aufgenommen und auf CD gepresst, die sich dann „Worlds Collide“ nennt.

Gleich am Anfang der CD kollidieren die Welten bereits – doch das Einzige, was ich hier kollidieren spüre, ist die Musik und mein Geschmack. Ziemlich träge Gitarren-Riffs treffen auf typischen „Hobbygesang“ – die Töne werden zwar in der Regel getroffen, doch es fehlt eindeutig an Stimmvolumen, um eine ähnlich kraftvolle Atmosphäre zu kreieren wie beispielsweise Silbermond.

Nach dem doch sehr holprigen Opener folgt „Nailed Up“ und die Riffs klingen zwar noch immer nicht genial, gehen aber schon straighter nach vorne. An sich könnte aus diesem Song etwas werden, doch der Bass klingt viel zu „schwammig“ und wird nicht punktgenau groovend gespielt.

Wirklich aufwärts geht es erst mit „Bittersweet“. Die Riffs klingen wieder etwas härter, aber dennoch melodisch, während der Gesang hier auch mehr überzeugt als sonst. Störend ist allein die nicht wirklich ausgereifte Produktion, denn das Schlagzeug klingt verhältnismäßig lasch.

Bei dem balladeskeren „Everything But A Filler“ klingt der Bass schon direkter (beinahe zu direkt) und ist besser koordiniert mit der Bassdrum, was sich bei „Loss“ klar fortsetzt.

Mit dem Einsatz von Synthesizern bei „To Take Hold Of My Heart“ kommt endlich eine schöne Atmosphäre auf, die mit dem Einsatz von einer unverzerrten E-Gitarre gut unterstützt wird.

Fazit: Meiner Meinung nach mangelt es der Platte an Ohrwürmern, denn der Gesang ist immer zu schwach (im Sinne von voluminös) und kein bisschen kraftvoll.

Alles in allem geht die Band dennoch in die richtige Richtung und mit einer noch besseren Produktion, mehr Abwechselung durch eine Keyboarderin, die mehr elektronische Klänge einbringt, könnte man hier sicher noch mehr erreichen.

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