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Potentia Animi: Das Erste Gebet

Mischung aus Marktmusik, Chorälen und sauberem Rock
Wertung: 7.5/10
Genre: Mittelalterrock
Spielzeit: 0:0
Release: 01.11.2004
Label: Soulfood Music Distribution GmbH

Seit Ewigkeiten versuchen die Christen in Deutschland einzufallen und uns Heiden zu bekehren. Ihre neuste Geheimwaffe zur Konvertierung von Ungläubigen heißt: Potentia Animi. Doch irgendetwas scheint da faul...

Vielleicht ist dem einen oder anderen ein gewisser Konflikt innerhalb der Christensekte aufgefallen. Manche nannten sie Lutheraner, einige Ketzer. Das passiert von Zeit zu Zeit in allen populären Religionen, da es dieses wunderbare Ding gibt, das sich Interpretation nennt. Dass sich jedoch diese drei Mönche in Konflikt mit der Kirche gestellt haben, ist für alle Nicht-Christen, und die, die es werden wollen, eine Bereicherung. Versteht mich nicht falsch, ich möchte den christlichen Glauben nicht verhöhnen. Nein, das übernimmt eben jene Truppe für mich.

Denn ihre Predigt beenden sie mit "wenn ihr stecht oder haut, merkt es euch insgeheim, dann niemals bei vollem Mondenschein". Wer also die Hoffnungen auf eine Entwicklung in Richtung "White Metal" hatte, der wird hier leider enttäuscht, denn Potentia Animi brechen hier zumindest das zweite Gebot, das mit dem "du sollst meinen Namen nicht durch den Kakao ziehen". Vor allem merkt man im Auftreten der drei "Brüder" die scharfe Kritik an der katholischen Kirche, dessen zahlreiche Liturgien ja geradezu einladen, damit zu spielen.

Wer etwas in Richtung Gregorian vermutet, der wird hier ganz schnell enttäuscht; oder wie bei mir erfreut. Denn die Ausrichtung dieser Bruderschaft liegt im Mittelalter, genauer im Mittelalterrock. Jedoch sind nur vier traditionelle Stücke dabei, die jedoch mit eigenen Texten bestückt wurden. Somit ist schon mal Abwechslung zu Kollegen dieses Genres gegeben. Um jedoch nicht all zu weit abzudriften, erscheint in der ersten Hälfte der CD ein altbekannter Freund. "Gaudete" in einer etwas unkeuschen Version, sowie später die "Ballade von Jean, Jaques und Nicolo".

Was nun ihren Stil angeht, so ist dieser ebenso eigensinnig wie ihr Auftreten, denn man wird mit einer Mischung aus Marktmusik, Chorälen und sauberem Rock unterhalten. Sie sind nicht mit brachialeren Dudelsack-Kapellen dieser Richtung zu vergleichen, doch eben dies macht auch wieder einen gewissen Pluspunkt aus. Wer sich von der eigenwilligen Qualität der Brüder überzeugen will, dem sei das Internetkloster der Bruderschaft (Potentia-Animi.de) ans Herz gelegt.

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