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Pavic: Unconditioned

Standard-Rock
Wertung: 5/10
Genre: Hard Rock
Spielzeit: 51:19
Release: 05.09.2008
Label: Anteo Records

Das Coverdesign von Pavic´s Zweitwerk „Unconditioned“ ist eher unspektakulär – ebenso wie ihre Musik: Zwar ist die Arbeit der Band nicht wirklich schlecht, das Songwriting von Namensgeber und Gitarrist Marko Pavic kann aber nicht wirklich überzeugen; der Hörer stempelt Pavic schnell als 0815-(Hard) Rock-Truppe ab, die sich mangels einprägsamen Sounds oder auch einer markanten Stimme in den Einheitsbrei des Genres einreiht.

Der einzige Lichtblick des Albums ist für mich der Song „Hidden Sorrow“ – ein Track, welcher zumindest vielversprechend beginnt: Das verzerrte Bass-Intro deutet auf eine Distanzierung vom üblichen Standard-Riffing hin – ebenso wie das erstmals über längere Zeit deutlicher hörbare Keyboard, welches – ansonsten nur für kurze Songteile eingesetzt – mit Orgelsounds ersteres untermalt. Die Enttäuschung folgt postwendend – die Abhebung vom Rest des Albums ist im weiteren Song nur noch minimalst gegeben.

Weitestgehend dieselbe Enttäuschung erleidet man bei „Fallin’ For Love“: Hier lässt der gefühlvolle Gitarrenanfang den Hörer Parallelen zu Joe Satriani ziehen, mit dem Einsetzen der restlichen Instrumente ist dieser Eindruck allerdings auch vorbei, genannter Anfang mündet in eine weitere Rocknummer, welche zugegebenermaßen nicht so „hart“ ist wie die restlichen Stücke des Albums.

Eine Erholung von den 11 vorhergehenden rockigen Songs bietet immerhin der letzte Track, die Ballade „Your Love Is Shining“. Bei diesem Lied fühlte ich mich durch die leisen Gitarrenläufe kurzzeitig an The Who erinnert, wobei Sänger Chris Catena einem solchen Vergleich nicht gerecht wird.

Das auf der CD enthaltene Video zur ersten Singleauskopplung „Just Go On“, für dessen Solo Ex-Europe-Gitarrist Kee Marcello der Band unter die Arme griff, bei dem man die Band im Studio bewundern kann – allerdings nur in schwarz-weiß, auch nicht gerade eine Innovation was Musikvideos angeht – ist ein für Fans sicherlich sehr nettes Extra.

Alles in allem ist „Unconditioned“ ein gut produziertes zweites Album, welches allerdings musikalisch gesehen wenig originell ist – für Fans des Mainstream-Rocks sicherlich geeignet, aber nicht empfehlenswert, wenn man abwechslungsreiche, innovative Rockmusik hören möchte.

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