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Past M.D.: Circles

Astreiner klassischer Heavy Metal
Wertung: 9/10
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 56:52
Release: 26.11.2010
Label: Tune Up Records/Bellaphon

Verdammter Krieg, was weht denn hier durch die Boxen? Der erste Gedanke nach dem Einlegen der Past M.D.-CD mag ja noch nicht so bezaubernd sein, oder anders formuliert, das Intro verrät noch nichts von dem, was dann eben gleich noch alles kommt. Da kommt nämlich noch einiges. Wenn man Vergleichsbands für Past M.D. sucht, dann drängen sich fast zwangsläufig alte Judas Priest oder auch Deep Purple auf. Bis hierhin ist immer noch nichts spektakulär, aber: „Circles“ ist ein voll ausgewachsenes Heavy Metal-Album mit voll ausgereiften Songs und in einem hammer Soundgewand. Und das kommt von einer, sagen wir mal, eher unbekannten bis nicht wirklich bekannten Band. Das ist schade. Was Past M.D. hier abliefern ist kurz gesagt einfach klasse. Natürlich bleibt Musik immer Geschmacksache, aber hier sind die Hauptkriterien für gute Musik beinahe ausnahmslos erfüllt.

Ganz wichtig ist natürlich die Qualität der Songs. Dazu gibt es nur zu sagen, dass diese simpel und ergreifend hervorragend ist. Der Name Savatage drängt sich unweigerlich in das Bewusstsein. Mit fast epischer Aufmachung werden die elf Songs dargeboten. Mehrere Überlegungen drängen sich zwangsläufig auf. Erstens: Woher verfügt die Band über solches Können, wenn sie doch erst die zweite CD auf den Markt bringt? Das ist einfach erklärt. Alle Musiker der Gruppe verfügen über langjährige Erfahrung, teilweise reicht diese zurück bis in die achtziger Jahre! Zweitens: Wie schreibt man solch kurzweilige Musik? Das lässt sich hier nicht genau klären, aber jede Menge Talent ist mit Sicherheit hilfreich und (das ist der ausschlaggebende Punkt) hier auch locker vorhanden. Alleine dem Gitarrensolo in „Anybody There“ könnte man so viele Gitarrenriffs entnehmen, dass man damit schon fast ein Album produzieren könnte.

Der vielfältige Eindruck wird verstärkt durch den Facettenreichtum der eigentlich verwendeten Genres, beziehungsweise der Einflüsse. So finden sich Elemente aus dem Folksektor und vom Blues, ein bisschen True Metal und logischerweise eine Portion Hard Rock. Aber keine Angst, das Brett ist und bleibt geradliniger Heavy Metal. Die äußeren Einflüsse sind wirklich nur erweiternd eingesetzt und verbessern den Hörgenuss. Auch nach langer Suche bleibt keine negative Kritik zu schreiben. Dieses Album ist einfach gut, und das kann man dann auch so stehen lassen. Die lyrische Geschichte ist auch recht interessant. Sie lehnt sich leicht an Stephen Kings Meisterwerk „The Stand“ an und beschreibt die Situation, dass ein Astronaut sich gerade im All befindet, während auf der Erde ein Killervirus ausbricht, der die ganze Menschheit vernichtet. Ihm bleibt dann schlussendlich nichts anderes, als einsam im All zu sterben.

Für alle Fans des klassischen und leicht theatralischen Metal ist dieses Album schlicht und ergreifend ein Muss. Alle die auf Melodien und attraktive Arrangements stehen, sollten durchaus auch ein Ohr riskieren. Sicher ist, dass hier 1A Musik verkauft wird. Und die ist jeden Cent wert.

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