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Paragon: Forgotten Prophecies

Ein gutes Heavy Metal-Album
Wertung: 6.5/10
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 51:45
Release: 29.06.2007
Label: Remedy Records

Mit „Forgotten Prophecies“ geben Paragon ihren Fans genau das, was diese von den Deutschen erwarten: Lupenreinen Heavy Metal ohne Abstecher in moderne Gefilde und ohne jegliche Verflechtung von gerade angesagten Trends. Zwar ist dieses Genre nicht gerade das Angesagteste, doch aussterben wird es wohl nie. Und Trends kommen und gehen ja bekanntlich.

Eines muss jedoch gesagt werden: Auch wenn Paragon schon 1994 ihre erste MCD veröffentlichten und sich durch wirklich gute Alben einen Namen machen konnten…der Sprung in die Oberliga ist ihnen bisher verwehrt geblieben. Fragt mich nicht wieso…das ist die Musikindustrie wie sie leibt, lebt und frisst.

Ändern wird sich das mit „Forgotten Prophecies“ nicht denke ich, denn das Album zählt nicht zum Stärksten, was die Band bisher auf Tonträger gepresst hat. So muss ich bis zum dritten Track „Face Of Death“ warten, um einen wirklich geilen Song um die Ohren geblasen zu bekommen. Da knackt es herrlich fett nach vorne los und die Matte fängt von ganz alleine an, sich im Propellerstyle zu drehen. Was vor dem Song geboten wird, ist unterm Strich gesehen wirklich nicht unterste Schublade, reißt mich jedoch kaum mit.

Bei „Agony“ oder „Wargods“ sieht die Sache schon wieder anders aus. Der Erstgenannte beginnt als mächtige Powerballade und puscht sich auf der Hälfte des Weges zu einem fett stampfenden Midtempoteil. Super arrangiert, detailverliebte Gesangspassagen…dass sind die Eckpfeiler. „Wargods“ ist da genau das Gegenteil. Kurz, knackig und ohne Umschweife auf den Punkt. Neben dem gerade genannten das Highlight des Albums.

Mit “Revelations” hat es ein Instrumental und mit “Deny The Cross” ein Overkill-Cover auf die Platte geschafft. Ergänzen „Forgotten Prophecies“ sicherlich, sind jedoch nicht wirklich zwingend.

So gesehen ist „Forgotten Prophecies“ ein gutes Heavy Metal-Album, welches definitiv Highlights aufweist, insgesamt aber zu schwach für die Speerspitze ist. Reinhören lohnt sich für Genrefans sicherlich trotzdem, zumal auch die schön trockene Produktion wirklich sehr gut gelungen ist und Paragon technisch gesehen über jeden Zweifel erhaben sind. Muss ich hier noch einmal die ewigen Vergleich mit Grave Digger neu aufwärmen? Nö. Weiß doch eh jeder, dass Paragon dicht an deren Sound sind.

Wer sich doch für die Platte entscheidet, dem sei gesagt, dass es das Teil auch als Special Edition gibt. Zusätzlich zum regulären Album haut die Plattenfirma dabei noch eine DVD mit drauf, auf der Paragon live zu erleben sind (aufgenommen auf dem Metal Bash 2005 und auf der Roadkill Tour 2005).

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