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Paradise Lost: Symbol Of Life

Ein starkes Gothic Rock / Metal - Album
Wertung: 8.5/10
Genre: Gothic Rock, Gothic Metal
Spielzeit: 39:38
Release: 24.11.2006
Label: GUN Records Musikproduktions GmbH

Kaum eine Band veränderte mit nahezu jedem Album ihren Stil so konsequent wie die Briten von Paradise Lost. Stillstand oder Reproduktion waren für die Band um Sänger Nick Holmes und Gitarrist Greg Mackintosh schon immer Fremdwörter, was allerdings auch dazu führte, dass man im Laufe der Zeit sehr vielen Fans aus den Anfangstagen vor den Kopf stieß und diese sich von der Band abwendeten.

Wurde „Draconian Times“ (1995) trotz seines immer deutlicher an Metallica angelegten Sounds noch unglaublich abgefeiert, so wurde „One Second“ (1997) mit seinem elektronisch untermalten Gothic Rock doch bereits heftigst kritisiert, bevor es mit dem reinen Synthie Pop Album „Host“ (1999) endgültig zum Bruch mit vielen der alten Fans kam. Was man natürlich nicht vergessen darf ist, dass die Band sich in diesen Zeiten eine ganz neue Fangemeinde erspielen konnte, obwohl sich nach „Host“ wohl fast jeder ein etwas gitarrenorientierteres Album gewünscht hätte. Das rockige und alternative „Believe In Nothing“ (2001) war da schon ein Schritt in die richtige Richtung, bevor Paradise Lost auf „Symbol Of Life“ (2002) ihre Leidenschaft für härtere Gitarren wiederentdeckten.

Nun erscheint „Symbol Of Life“ - vier Jahre nach der eigentlichen Veröffentlichung und passend zur geschenkreichen Weihnachtszeit im 2in1 Bundle gemeinsam mit seinem Nachfolger „Paradise Lost“ erneut. Eigentlich ist dieses Bundle eine nette Sache, aber da beide CDs keine Bonussongs oder ähnliches unbekanntes Material enthalten, lohnt sich der Kauf bzw. die Schenkung lediglich für diejenigen die beide Alben nicht besitzen und somit absolute Paradise Lost - Neueinsteiger sind.

„Symbol Of Life“ ist jedenfalls eine gute Platte, die man auch nach vier Jahren noch gerne in den CD - Player einlegt. Auch wenn „Symbol Of Life“ nicht ganz die überragende Klasse seines Vorgängers besitzt (Vorsicht absolute Mindermeinung!), bietet es doch eine gelungene Symbiose aus harten, metallischen Riffs und songdienlich eingesetzten Elektronikspielereien. Am besten nachzuvollziehen anhand der ersten Single „Erased“, welche gleichzeitig der absolute Hammersong des Albums ist.

Die tolle Keyboardmelodie verbunden mit den pumpenden Riffs und Nick Holmes düsteren Vocals bilden ein unschlagbares Trio, welches von einem genialen Refrain noch zusätzlich ergänzt wird. Der Opener “Isolated” erinnert zunächst im Intro vollends an einen Technostampfer, entwickelt sich aber zur treibenden Gothic - Hymne und schlägt in eine ähnliche Richtung wie “Erased” ein. Nicht weniger hörenswert sind “Two Worlds”, “No Celebration”, “Mystify”, “Channel For The Pain” (der härteste Song auf “Symbol Of Life“) und der aufwühlende Titelsong des Albums.

Lediglich “Pray Nightfall” und “Primal” wollen mir auch im Jahre 2006 noch immer nicht so richtig gefallen und verweilen eher im Mittelmaß. Sehr schade ist übrigens auch, dass man die damaligen Bonustracks [die unheimlich gelungenen Coverversionen von “Xavier” (Dead Can Dance) und “Smalltown Boy” (Bronski Beat)], nicht erneut auf den Silberling presste.

Fazit: “Symbol Of Life” ist ein starkes Gothic Rock / Metal - Album und das musikalisch härteste, was die Band seit “Draconian Times” veröffentlichte. Zum Gesamtfazit des Bundles komme ich dann in der Kritik zum beiliegenden Nachfolger “Paradise Lost”.

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