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Pain Remains: Identity

Melodischer Hardcore aus Finnland
Wertung: 7.5/10
Genre: Hardcore
Spielzeit: 30:11
Release: 16.04.2008
Label: Bullroser Records

Pain Remains sind die neueste Entdeckung des Hauses Bullroser Records. Die fünf Jungs aus Finnland bringen mit „Identity“ ihr erstes Album auf den Markt und für alle Fans des melodischen Hardcores dürfte dies eine interessante Neuentdeckung sein.

Mit „Drown“ geht die Scheibe dann auch gleich knackig los. Schnelle Gitarre, zwischendrin Mörder-Riffs und dazu eine abwechslungsreiche Stimme, die den Titel optimal rüberkommen lässt. Das macht schon mal Spaß und lässt auf mehr hoffen, was mit „Nowhere“ dann auch direkt funktioniert. Hier bleibt keine Zeit zum Luftholen. Die Nummer geht gut nach vorn, im Mittelteil wird der Song dann ruhiger, um den Refrain zur Geltung zu bringen: „Future.. Black… No.. Hope“.

Aber Pain Remains einfach auf Hardcore zu reduzieren, wäre fast zu wenig des Guten, denn beispielsweise der Song „Rising“ beginnt schon fast grindcorig, um dann aber zu einer 1a-Nackenbrecher-Hardcore-Nummer zu mutieren. Sänger Eero Solje scheint wieder eins dieser Multitalente zu sein, die sowohl ausgezeichnet grunzen als auch cleane Vocals überzeugend rüber zu bringen.

„Tuli On“ ist dann ein Song in der Landessprache gesungen. Finnisch klingt einfach zu geil. Wovon auch immer dieser Titel handelt, die Komposition dazu ist genauso schnell und Arsch tretend wie die Stücke davor und geht einfach gut ab.

Bei „Circle“ brechen die Jungs dann mal aus ihrem üblichen Schema aus und füttern diesen eher tragenden Song mit einer aggressiven Stimme, die bedrohlich wirkt und den Titel zu einem Nervenkiller macht. Und auch bei „Never Forget“ beginnen sie zur Abwechslung recht langsam und behalten dieses Tempo auch bei. Dadurch wirkt auch der Refrain glasklar und die Message ist klar: „Enough words, time for action“.

Doch keine Sorge, einschlafen muss man nicht, denn bereits „Sick Of You“ geht wieder in die härtere und vor allem schnellere Richtung. Doch so richtig genial kommt dann erst wieder „My Anxiety“. Die Vocals gefallen mir bei diesem Stück besonders gut. Es klingt fast so, als wären hier zwei Sänger am Werk, die sich ein Shouts-Duell liefern. Auch die Melodie baut sich hier extrem spannend auf.

„Identity“ ist definitiv ein richtig gutes Erstlingswerk geworden. Allerdings fehlt mir persönlich so ein richtiger Knallersong, der vollends überzeugt.

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