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Pain Principle: Waiting For The Flies

Debütalbum nach 15 Jahren Bandhistorie
Wertung: 7/10
Genre: Melodic Death Metal
Spielzeit: 39:20
Release: 30.11.2007
Label: Soulfood Music Distribution GmbH

Pain Principle wirken mit ihrem Debütalbum „Waiting For The Flies“ zu Zeiten von Bands wie In Flames oder Trivium zwar sicherlich nicht gerade wie die originellste Combo der Welt – allerdings muss erwähnt werden, dass in früheren Jahren schon drei Demos („Live With It“, das bereits 1993 erschien (!), „Until Someone Loses An Eye“ von 1996 und „Pain Principle“ von 2003) veröffentlicht wurden; die Band also schon ziemlich lange existiert.

Umso erstaunlicher, dass es so lange gebraucht hat, bis die Jungs einen Deal ergattern konnten, denn dass sie spielen können, beweisen sie eindrucksvoll. Klassische Gitarrensoli treffen auf technisch versiertes Riffing und ultrapräzises, tightes Drumming (die Fills auf der Snare und die Double-Bass-Technik haben es wirklich in sich) – man merkt, dass die Amerikaner nicht erst seit ein paar Monaten zusammenspielen und auch die Produktion von Hate Eternal-Boss Erik Rutan kann sich sehen lassen, gerade wenn man die Tatsache bedenkt, dass es sich hier um ein Debütalbum handelt. Mir persönlich klackt die Bassdrum zwar etwas zu sehr und auch die Snare ist zu deutlich im Vordergrund, aber ansonsten macht der Sound schon kräftig Dampf.

In Sachen Songwriting wird durch zahlreiche Rhythmus- und Tempowechsel Abwechslung an den Tag gelegt und die bereits erwähnten klassischen Gitarrensoli runden das Ganze sehr schön ab und fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Auch einige Riffs bleiben durchaus schon nach dem ersten Durchlauf hängen, dennoch ist der Wiedererkennungswert insgesamt nicht allzu hoch und ausgerechnet das Titelstück ist außerdem ziemlich langweilig.

Ein weiteres Manko ist für mich der Gesang, was allerdings wohl eher eine subjektive Angelegenheit sein dürfte: An diese Art Shouten in Phil-Anselmo-Manier (Pantera werden auch als Einfluss genannt) werde ich mich wohl nie richtig gewöhnen – wenn es um Death Metal geht, bevorzuge ich eher die Grunzer; dieses Brüllkreischen geht einem nach einiger Zeit doch ganz schon auf den Zeiger.

Fazit: Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um ein Debüt, das man durchaus als okay bezeichnen kann.

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