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Out Of My Flame: The Upward Path

Ein erstes Trittbrett auf dem langen Weg nach oben
Wertung: 4/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 17:06
Release: 16.01.2010
Label: Eigenproduktion

Nachdem sie 2008 ihre erste Demo aufnahmen, sind die Jungs von Out Of My Flame nun mit ihrer zweiten Demo „The Upward Path“ am Start. Diese enthält eine geballte Ladung Death Metal der groben Sorte. Dies muss hier leider doppeldeutig verstanden werden.

Die Vocals von Frontmann Philipp Rechtsteiner haben sehr viel Volumen und sind überraschend tief und derb. Leider schafft es die Musik aber nicht, dieses Volumen zu fassen und wirkt daneben meist etwas dünn und schwach. Besonders, wenn die Stimme zusätzlich durch einen Echoeffekt verstärkt wird wie in „Welcome To Hell“. Die Vocals wirken gut, es fehlt hier aber einfach an Balance zwischen Stimme und Musik.

Oft versteht man die Texte auf Anhieb, was bei dem Growling positiv überrascht. Leider wird dies Out Of My Flame aber auch zum Verhängnis, da die nur mäßige Qualität bzw. die häufigen Wiederholungen des Textes auf Dauer ermüden.

Die Musik insgesamt hält sich auf einem mäßigen Niveau. Obwohl durchaus ein paar gute Death-Metal-Ansätze dabei sind, verliert sich die Band früher oder später doch in wirrem Getrashe ohne wirkliche Akzente oder gar viel Abwechslung. Es wird einfach nichts Großartiges gerissen: Die Gitarrenparts wirken heruntergespielt und der Drummer verliert sich manchmal sehr in seinem eigenen Getrommel und macht dadurch quasi sein eigenes Ding, während der Rest der Band weiter dem Schema des Liedes folgt. Leider scheinen die anderen Instrumente während dieser Passagen plötzlich führerlos und unkoordiniert.

Innerhalb gurgelnder Growlings und dahin plätscherndem Death Metal fällt des Öfteren nur die Leadgitarre wirklich auf, die sich teils progressiver Melodien bemächtigt wie zum Beispiel beim Intro, zu Beginn von „Infection“ oder aber in „A New Age Begins“. Diese Parts werten die Musik stark auf und reißen die Demo dadurch gerade noch heraus. Die Gitarren-Soli sind in den Ansätzen eigentlich auch gar nicht so schlecht, aber leider geht der Band bei gewissen Parts (zum Beispiel das Ende von „Infection“) nach fünf Sekunden die Kreativität aus. Trotzdem dehnen  sie die Gitarren-Melodie noch auf geschätzte 40 Sekunden aus. Dadurch behindern Out Of My Flame leider ihre eigene Musik und halten diese künstlich auf. Besonders ungünstig wirkt dieser angesprochene Abschnitt auch noch dadurch, dass der Gitarrist den Takt nicht korrekt hält. Leider während dieses „Solos“ ein ganz ungünstiger Moment.

So niederschmetternd diese Worte vielleicht klingen, soll dieser sehr jungen Band auf keinen Fall der Mut genommen werden, sich mit Death Metal auszudrücken. Diese Demo stellt schon die ersten Schritte in die richtige Richtung dar. Fest steht aber auch, dass es noch eine Weile dauern wird, bis aus den tapsenden Schritten ein festes Standbein wird.

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