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Orchid: The Zodiac Sessions

Das Frühwerk in neuer Verpackung
keine Wertung
Genre: Retro/Doom/Heavy Rock
Spielzeit: 64:50
Release: 15.11.2013
Label: Nuclear Blast

Das zweite Album „The Mouths Of Madness“ ist gerade mal ein knappes halbes Jahr alt, da gibt es schon wieder Nachschub aus dem Hause Orchid. Doch Vorsicht: „The Zodiac Sessions“ tarnt sich mit bisher ungesehenem Coverartwork zwar als Neuigkeit. Hinter der Fassade steckt aber bekanntes Material; namentlich das Debüt-Album „Capricorn“ und die erste EP „Through The Devil's Doorway“ aus dem Jahre 2009, die im Verbund (und eben mit neuem Artwork aus der Feder von Sänger Theo Mindell) noch einmal veröffentlicht werden. Erfahrungen mit der Mehrfachverwertung von Songs haben die Amerikaner ja schon mit der „Wizard Of War“-EP gemacht, die ein bisschen vom nächsten Album vorwegnahm und ansonsten altes Material recycelte. Das kann man als unnötig abtun, kann es sich aber auch der Vollständigkeit halber ins Plattenregal stellen – ein Neuaufguss zweier gerade mal zwei bzw. vier Jahre alten Veröffentlichungen wie auf „The Zodiac Sessions“ mutet dann aber doch etwas seltsam an. Was soll das also?

Man kann es drehen und wenden wie man will: Am Ende wird wohl alles auf den Wechsel zu Nuclear Blast zurückzuführen sein, der der Band eine weitaus größere Öffentlichkeit beschert, als ihr zuvor vergönnt war. So gesehen ist „The Zodiac Sessions“ nicht unbedingt (nur) Geldmache, sondern auch eine nette Geste für all jene, die Orchid erst durch die durch den Wechsel geschaffenen neuen Möglichkeiten überhaupt auf dem Schirm haben. Wer Album und EP dagegen schon kennt, den wird der Re-Release logischerweise nicht jucken – natürlich wie immer abgesehen von den paar beinharten Sammlern, die sich nicht nur über das neue Artwork, sondern auch über seperat erhältliche LP-Fassungen aus farbigem Vinyl (EP: 10"; „Capricorn“: 2x12") freuen dürfen.

An zwei Punkten ändern natürlich auch diese Gimmicks nichts. Erstens: Orchid klingen mit an Plagiat grenzender Genauigkeit wie Black Sabbath mit Ozzy. Zweitens: Orchid sind unter den zahlreichen Bands, die mit an Plagiat grenzender Genauigkeit wie Black Sabbath mit Ozzy klingen, unbestritten eine der besten. Dass die Jungs Riffs schreiben, die in Sachen Prägnanz, Druck und Geilheit auch von Großmeister Tony Iommi persönlich stammen könnten, ist oft und gern postuliert worden und soll auch hier nicht verschwiegen werden. Wer auch nur entfernt was mit Retro-Doom-Rock anfangen kann und mit Orchid bisher noch nicht oder nur wenig vertraut ist, bekommt mit „The Zodiac Sessions“ somit das perfekte Einstiegspaket.

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