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Oomph!: Die Schlinge

Wertung: 5/10
Genre: Industrial Rock
Spielzeit: 7:56
Release: 04.08.2006
Label: GUN Records Musikproduktions GmbH

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei... So auch bei den Wolfsburgern von Oomph!. Denn nach den ersten beiden Single-Auskopplungen “Gott ist ein Popstar“ und “Das letzte Streichholz“ aus dem erfolgreichen Album “GlaubeLiebeTod“, folgt mit “Die Schlinge“ der nunmehr dritte Streich im Bunde.

Persönlich verwundert hat mich ja die Tatsache eigentlich nicht, dass man gerade auch jenen Song aus dem aktuellen Opus auserkor: Schließlich ist das darin enthaltene Mundharmonika – Spiel aus der Feder von Ennio Morricone legendär und dürfte gerade auch jedem Nicht-Filmkenner ein Begriff sein. Zumal jener “Man with the Harmonica“ – Part einer der berühmtesten Soundtracks aller Zeiten darstellt und eben ohne diesen Sergio Leone´s Western-Kultklassiker “Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968) völlig unvorstellbar wäre. ...und was auch nicht ganz vergessen werden sollte, bei der Auswahl von “Die Schlinge“ als Single-CD: Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, wieviel Geld man für die Lizenzen jenes Morricone – Stückes springen lassen musste, um es letzten Endes auch verwenden zu dürfen (aber lediglich nur in der nachgespielten Form von Claus Hartisch auf der Mondharmonika!). Nun ja, und eben genau dieses Geld will natürlich auch irgendwie wieder reingeholt werden (was aus Sicht der Plattenfirma natürlich auch völlig verständlich und nachvollziehbar ist).

Aber dennoch bleibe ich meiner Meinung über die “Die Schlinge“ nach wie vor treu. Also genau so, wie ich sie bereits schon im ausführlichen CD-Review des “GlaubeLiebeTod“ Albums kund tat: Der Song bleibt für mich einfach mit die schwächste Nummer auf dem aktuellen Output des Trios und ist dort schon auf Grund seiner völlig altbackenen Western-Thematik absolut fehl am Platze.

Da man aber nun in Form einer separaten Single-CD die erneute Chance erhält, nur diesen einen Track für sich selbst beleuchten (und wirken lassen) zu können, kann man hier aber gerade noch mal so „grünes Licht“ geben. Denn gar so schlecht ist der Song nun auch wieder nicht geworden... Er ist eben eine eher gediegene (wenn auch relativ E-Gitarren lastige) Rocknummer geworden, mit viel (eher ZU viel) „Country and Western“ – Flair. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...

Das dargebotene Liedgut schleicht so vor sich hin und ist im Grunde ohne wirkliche Höhepunkte nach knapp vier Minuten Spielzeit zu Ende. Was ich allerdings als absoluten Witz empfinde, ist hier die Zusammenarbeit mit den Cello-Virtuosen von Apocalyptica: Denn deren (musikalische) Mitwirkung auf der Videoclip-Version von “Die Schlinge“ bleibt für musikalisch ungeschulte Ohren nahezu komplett unhörbar! Und dies ist eine Tatsache, die schon irgendwo nicht unbegründet zum Denken anregt (so nach dem Motto: Wollte man hier etwa mit Absicht noch zusätzlich mit einem großen Namen punkten, da man um die (eher) fragwürdigen Qualitäten des Songs wußte?).

Aber sei´s drum: Wie es aus dem Hause “Gun Records“ üblich ist, wird es natürlich zwei unterschiedliche Fassungen dieser Single zu erwerben geben. Nämlich einmal die (auch mir zur Besprechung vorliegende) 2-Track „Basic-Version“ und eine sogenannte „Premium-Version“, mit insgesamt 5 Tracks und dem dazugehörigen (nicht mal schlechten!) Videoclip zu “Die Schlinge“.

Also schnell aufgesattelt euer Pferd, die Sporen an den Cowboystiefeln auf Hochglanz poliert und in bester Wild West – Manier durch den nächstgelegenen Acker galoppiert. „Yehaw!!“

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