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Omnia: Musick and Poëtree

Omnia sind wieder da und schöner denn je
Wertung: 9/10
Genre: Pagan Folk
Spielzeit: 42:00
Release: 16.09.2011
Label: Screaming Banshee/Alive!

Steve Sic und Jenny sind wieder da und präsentieren im Herbst 2011 wieder etwas ganz Besonderes. Ihr Album „Musick and Poëtree“ macht schon äußerlich einen fantastischen Eindruck. Das Artwork enthält wunderschöne Fotos der zwei, nackt und völlig natürlich. Auch die Natur wird präsentiert. So machen sie auf diese Art schon ihre Naturphilosophie deutlich.

Das 14. Album der Band Omnia ist ein Werk, welches aus zwei CDs besteht. Die erste CD hat den Namen „Musick“ und die zweite „Poëtree“. Ein Blick auf die Tracklist lässt einen schon enttäuscht zusammen zucken. Denn erkennbar ist, dass nur fünf neue Tracks enthalten sind und sich auf der zweiten CD mit Coverversionen beschäftigt wurde.

Dem ersten Silberling im Player wird diese Enttäuschung aber Platz gemacht für eingehaltenen Atem und vollkommener Entspannung. Mit „Free“ entführen uns Omnia direkt in ihre Welt, in eine Welt der Natur, der Schönheit und der Freiheit, die man sich nehmen muss. Lyrisch, gesanglich und von der Wahl der Instrumente einfach ein Traum. Und genau so geht es dann auch weiter. „Stand Up“ steht dem Opener des Albums in nichts nach. Auch hier hat sich die Band leiten lassen von ihrem Verständnis des Lebens und das spürt man in jeder gespielten Note. „Free Ra Huri“ ist dann von der schnelleren Sorte und lädt alle Pagan-Folk-Anhänger dazu an, zu tanzen, sich zu bewegen und einfach in eine Trance zu fallen.

Mit „I Don't Speak Human“ gibt es wieder einen ordentlichen Seitenhieb auf unsere heutige Gesellschaft. Omnia haben diesen Song auf ihrer Deutschlandtour auch schon live performed und haben erleben dürfen, wie gut dieser ankommt. Dann ist schon mit „Xtatica“ der letzte Song an der Reihe und wenn hier auch auf großartige Lyrics verzichtet wurde, die Gangart wieder schneller wird, ist dies der perfekte Abschluss einer gefühlt viel zu kurzen ersten CD.

Die zweite CD steht ganz im Sinne der Liebeslieder, die Omnia inspirieren und der Hörer bekommt einerseits das schwedische „Gröne Lunden“, dann aber auch den deutschen Klassiker „Lili Marleen“. Allein diese beiden Songs machen schon die Vielfalt deutlich, derer sich die Niederländer hier angenommen haben. Interessant ist die Aufnahmeart der zweiten CD. Sie wurden zumeist in einem Rutsch aufgenommen, ohne jegliche Unterbrechungen. Das gibt den Songs einen sehr intimen Touch, der sich tatsächlich fühlen lässt. Auch Nick Cave wurde sich bemächtigt und „Mercy Seat“ bekam ein neues Klangkleid. Die Wahl der Songs ist interessant und vielfältig und wirklich international. So macht die Band einmal mehr klar, dass wir Menschen alle eins sind, egal welche Sprache wir sprechen. Es gibt einen Weg, alle zu verbinden, und das ist die Liebe. Das mag so geschrieben kitschig klingen, aber das ist exakt das, was das neue Werk Omnias transportiert. Der Veröffentlichungszeitpunkt könnte nicht besser gewählt sein, denn gerade jetzt in der Herbstzeit ist die Natur mit am deutlichsten zu spüren und zu beobachten.

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