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Ohrenfeindt: Schwarz auf Weiss

Rock von der Waterkant
Wertung: 8/10
Genre: Deutschrock / Hardrock
Spielzeit: 44:06
Release: 15.04.2011
Label: Hirnsturm / Soulfood

„Mit Vollgas und Blaulicht“, so hieß das letzte Album der Hamburger Ohrenfeindt. Seitdem sind gut drei Jahre in die Lande gezogen und die Waterkant-Rock ’n’ Roller stellen ihr neues Album vor. Das Werk nennt sich „Schwarz Auf Weiss“ und beinhaltet in der Jewelcase-Version zwölf Titel bei einer Spielzeit von einer knappen dreiviertel Stunde.

Musikalisch sind die Kiezrocker ihrem Stil treu geblieben und rocken in altbekannter Manier alles nieder. Der Sound der Band basiert hauptsächlich auf der Gitarre von Dennis Henning. Diese wird hauptsächlich mit Straßenrockriffs beschruppt bis die Saiten glühen. Dabei darf natürlich das eine oder andere Solo nicht fehlen. Eines der schönsten Exemplare gibt es bei „Heul den Mond an“ zu hören. Die Riffs klingen ein wenig nach einer Mischung aus AC/DC und Rose Tattoo mit einem Schuss Bluesrock. Die Strukturen sind meist recht simpel gehalten und die Refrains fallen sehr einvernehmend aus. Als Resultat daraus lassen sich die meisten Texte schnell mitsingen. Manchmal kann auch nur der Gesang das Gefüge der Songs so in Szene setzen, dass sie nicht zu einfach und geradlinig wirken. Überhaupt ist der Gesang wohl das Merkmal mit dem größten Wiedererkennungswert der Band. Frontmann Chris Laut drückt die Hard Rock Stimme regelrecht aus der Kehle, somit entstehen Vocals, die sehr eindrucksvoll die Stimmung der Musik der Gruppe unterstreicht.

Die Texte selbst unterscheiden sich sehr stark. Neben tiefgründigen Liedern wie „Wenn die Sonne untergeht“, „Valerie“ und „Wart auf dich“ enthält die Platte auch Texte, die beinahe ins Triviale abdriften. Vor allem das Thema Frauen taucht sehr häufig auf, was anfangs noch recht amüsant ist, nach mehrmaligem Hören aber wirkt dieses Thema dann etwas flach und abgedroschen. Als Beispiel sei der Titel „Motormädchen“ angeführt. Natürlich existieren auf der Scheibe auch Lieder, in denen es sich nicht um die holde Weiblichkeit dreht. „N Job inner Bank“ und „St. Pauli, du rockst“ sind hier die besten Exempel. Im Ganzen ist „Schwarz auf Weiss“ ein rundes Album mit Höhen und Tiefen geworden. Die Rockfans werden sich sicherlich über den coolen Sound der Platte freuen, der bei entsprechender Lautstärke ganz schön drückt. Für Fans der Gruppe ist die Scheibe eh ein Pflichtkauf, alle Rockmusikfreunde sollten durchaus ein Ohr riskieren, es lohnt sich.

Zu haben ist „Schwarz auf Weiss“ in gleich vier Varianten. Neben dem normalen Jewelcase mit zwölf Liedern gibt es das Digibook mit vierzehn Stücken. Zusätzlich zu den normalen Songs sind auf dem Digibook noch die Titel „Willst Du rocken“ und „Was der Doktor mir verschrieben hat“ enthalten. Dann gibt es noch eine limitierte Deluxe Box, die neben dem Digibook noch jede Menge Gimmicks enthält. Zu guter Letzt kommt der Rundling auch noch auf gutem, altem Vinyl heraus. Auf der LP befinden sich elf Tracks, eine 14 Track CD ist aber bei der Platte dabei.

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