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Noisuf-X: Dead End District

Ein interessanter Ausflug aber kurzer Ausflug
Wertung: 8.5/10
Genre: Industrial/Elektro
Spielzeit: 54:58
Release: 16.09.2011
Label: ProNoize

Jan L. ist wieder da. Von den Tanzflächen ist er nicht mehr wegzudenken und auch auf den 2011er Festivals wurde er mehrfach gesichtet. Nun veröffentlicht er mit seinem Projekt NOISUF-X den nächsten Streich. „Dead End District“ ist in den Läden zu haben und in den Clubs zu hören. Das Letztere garantiert, denn das, was er hier zusammengebracht hat, ist so außergewöhnlich wie anders. Jan L. nahm eine Prise Future Ska mit in seine Musik und mit diesem doch mutigen Schritt begeht er wie immer neue Wege.

Das Album umfasst insgesamt dreizehn neue Tracks, einer davon zusammen aufgenommen mit dem Briten Population, seinerseits neue Future-Ska-Größe in Großbritannien. Beginnen wir mit dem ersten Track, der ironischerweise „Stand Still“ heißt, aber so gar nicht zum Still stehen einlädt. Treibende Beats, harte Bässe, metallisches Scheppern und zum Schluss flüsternde Vocals. Nicht der beste seiner Songs, aber er schafft es damit neugierig zu machen, auf das, was da noch kommen wird.

Die Vocals werden auf dem zweiten Track „Clubhit“ etwas mehr, aber auch hier wie auf den restlichen Tracks drängen sie sich niemals in den Vordergrund,  maximal durch sich immer wiederholende Textzeilen. Hier im zweiten Track wird die Unstimmigkeit herausgeschrien, dass man den Song liebt und doch hasst, oder andersherum. Richtig ist, dass „Clubhit“ definitiv in den Clubs ankommen wird. „Es wird brennen“ überrascht dann mit deutschen Vocals, aber nicht etwa mit mehr Inhalt. Der Wunsch nach mehr Aussagekraft via Lyrics wird dann doch vorherrschend. Denn knallharte Electrotracks kann Jan L. produzieren, das steht völlig außer Frage. Track um Track auf „Dead End District“ ist so aufgebaut, dass getanzt, getanzt und getanzt werden kann. Aber so wirkliches Ohrwurmpotential kommt einfach nicht zur Geltung, was wirklich schade ist.

Interessant wird es dann noch einmal mit „Future Ska". Hier lud Jan L. Population mit ein, seinem Industrial-Sound eine neue, andere Richtung zu geben. Schon der Beginn ist anders, der Ska-Charakter kommt deutlich hervor und hey, die Ohren vermelden direkt mehrzeilige Lyrics. Die Mischung industrieller Klänge mit den britischen Future Ska Elementen ist grandios gelungen und definitiv das Highlight auf dieser neuen Veröffentlichung.  Der Track macht Spaß, die Beine bewegen sich und es ist absolut schade, dass dieser Ausflug nur ein einmaliger ist und dass hier nicht mehr kommt. NOISUF-X beweisen hier Mut und Fantasie, ihre Musik mit der des Briten zu mischen, treffen aber im teilweisen Einheitsbrei des Industrial damit den richtigen Nerv und man kann an dieser Stelle nur wünschen, dass hier nicht nur eine Eintagsfliege geboren wurde.

Durch den Ausflug ins Future Ska ist das Album interessant, aber es wäre schade, „Dead End District“ nur darauf zu begrenzen. Die Tracks sind allesamt clubtauglich und 1a aufgenommen. Was ihnen leider fehlt ist der „aha“ Effekt an der einen oder anderen Stelle.

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