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Nightwish: Elan

Alles beim Alten? Nicht so ganz...
keine Wertung
Genre: Symphonic Metal
Spielzeit: 18:00
Release: 13.02.2015
Label: Nuclear Blast Records

Der eine oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen, Nightwish bringen Ende diesen Monats mal wieder ein neues Album heraus. Als Vorgeschmack ist bereits seit Mitte Februar die erste Single, namentlich „Elan“ erhältlich. Vier Songs, drei verschiedene Versionen des Titeltracks sowie die Nummer „Sagan“, die es nicht aufs Album geschafft hat, geben einen ersten Eindruck, wie gut sich die neue Sängerin Floor Jansen ins Bandgefüge eingliedert.

Und der erste Eindruck ist gut, sehr gut sogar. Auch wenn die finnischen Symphonic Metaller ihren Stil an sich nicht großartig geändert haben, ist der Einfluss der neuen Sängerin doch nicht von der Hand zu weisen. Zieht man ihre beiden Vorgängerinnen zum Vergleich heran, bewegt sich die neue Fronterin überraschend variabel zwischen den Extremen. Während der Beginn von „Elan“ stark an „Century Child“ erinnert, nähert sich der Gesangsstil im weiteren Verlauf des Tracks immer mehr den späteren Werken mit Anette Olzon am Mikro an. Ob und in wie weit dieser Mix bei den Fans Anklang finden wird, wird das kommende Album zeigen. Das Feedback, das sich in den sozialen Netzwerken findet, ist bisher gespalten.

Was die verschiedenen „Elain“-Interpretationen angeht, haben die Finnen ein bisschen geschummelt. Immerhin ist eine der beiden Versionen nichts weiter, als eine für das Radio gekürzte Kopie des Originals. Die „Alternative Version“ präsentiert sich dafür aber dann tatsächlich in einem frischen Gewand. Deutlich abgespeckt liegt der Fokus hier auf einer leicht orchestralen Begleitung, die Gesang und Text noch mehr hervorstechen lassen, als sie es sowieso schon tun.

Definitiv ein großer Pluspunkt sind die Texte. Gerade da der Fokus so stark auf den melodischen Gesang gerichtet ist und die Songs generell nicht wirklich komplex ausfallen, bekommt man bisweilen fast das Gefühl, musikalisch vertonter Poetik zu lauschen. Dass Nightwish vor allem auf Eingängigkeit setzen, spiegelt sich dann aber auch darin wieder, dass die Single insgesamt sehr melodisch und ziemlich simpel ausfällt.

Singles sind aber nun einmal auch oft nicht unbedingt die komplexesten Songs und Floor Jansen zeigt sich bei den verschiedenen Nummern, beziehungsweise „Elain“-Interpretationen, durchaus variabel. Der Bombast der letzten Veröffentlichung wird definitiv zurückgeschraubt, der Fokus stattdessen etwas mehr auf die Melodien gerichtet. Ob sich dieser Trend auf dem kommenden Album so fortsetzt, bleibt aber natürlich abzuwarten. Ernsthafte Sorgen muss man sich auf jeden Fall nicht machen, ob und inwiefern „Endless Forms Most Beautiful“ dann aber wirklich an die Bandklassiker anknüpfen kann, muss man sehen. 

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