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Nightstalker: Just A Burn

Eine weitere starke Rock-Platte
Wertung: 8,5/10
Genre: Stoner Rock, Heavy Rock
Spielzeit: 45:35
Release: 12.09.2004
Label: The Lab Records

Der Backkatalog der Rocker Nightstalker aus der griechischen Hauptstadt füllt sich Anfang der 2000er zusehends: 2004 steht mit „Just A Burn“ die vierte Veröffentlichung an, diesmal geht man wieder über die volle Spielzeit von beinah 50 Minuten, Titel wie „All Around (Satanic Drugs From Outer Space)“ oder „Voodoo U Do“ lassen ungefähr wieder erahnen, in welche Richtung sich die Truppe inhaltlich wie auch musikalisch bewegt. Nachdem die letzte EP „The Ritual“ deutlich psychedelischer ausgefallen war als die stonigen Vorgänger, scheint auf „Just A Burn“ wieder mehr der Schmutzrock im Vordergrund zu stehen – eine gute Entscheidung, wenn auch Nightstalker augenscheinlich nie wirklich schlecht sein können, egal welchem Genre sie sich mehr zuwenden. Und bekannterweise stehen die Herrschaften ja sowieso nicht so sehr auf die Einordnung in musikalische Schubladen.

Dass es auch gar nicht so einfach ist, den Griechen eine Genrebezeichnung anzuheften, zeigt sich spätestens auf dieser Platte: Teils beinah radiotaugliche Stücke wie der fast schon banal zu nennende Titelsong wechseln sich ab mit wütenden Songs à la „Line“ und Ohrwürmern wie dem Opener „All Around (Satanic Drugs From Outer Space)“. „Silver Shark“ taucht dann ein in betörende, leicht hallende Vocals, unterlegt mit summenden Gitarren – die Truppe wird einfach nicht langweilig, es gibt ständig etwas Neues zu entdecken und vorher nicht gehörte Details, die die Tracks beim zweiten, dritten und x-ten Durchgang auf ein ganz neues Level heben.

Mit „Explode“ haben die Griechen tatsächlich so etwas wie eine Powerballade auf das Album gepackt, die Fronter Argy erstaunlich souverän und mit warmer Stimme vorträgt. Kein Vergleich zu dem sonstigen Rüpel-Gesang, den der Sänger immer wieder gerne auspackt. Richtig zünden kann das Stück aber trotzdem nicht, dafür wartet man viel zu gespannt auf die nächste Abrissbirne.

Das dreckige „Give It All“ reißt dann nicht unbedingt Wände ein, überzeugt und überrascht aber mit einer Kombination von gesprochenen Passagen und dem typisch gerufenen Gesang Argys, der immer so ein bisschen aus dem Hintergrund zu kommen scheint. Das scheint sich mittlerweile zu einem der Trademarks der Truppe entwickelt zu haben.

Nightstalker zeigen sich streckenweise tatsächlich etwas „cleaner“, was aber auch an der transparenten Produktion liegen mag. Glücklicherweise bleiben aber weder Staub noch Schmutz auf der Strecke, sodass „Just A Burn“ sich einreihen kann in die Riege großartigen Nightstalker-Outputs und sogar ein winziges bisschen höher auf der Punkteskala klettern kann als der Vorgänger. Unfassbar auch, was das das Dreiergespann mit recht minimalistischer instrumentaler Besetzung zu leisten imstande ist – es groovt trotz streckenweiser Ohrwurmtauglichkeit an allen Ecken und Enden. So darf es gerne weitergehen.

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