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Nicht: PART I Catalepsy Sinks

Düstere Mischung aus Frankreich
Wertung: 6.5/10
Genre: Metal/Gothic Metal
Spielzeit: 26:17
Release: 05.11.2010
Label: not found yet

Was ist das für eine Band, die sich Nicht nennt? Es sind die Franzosen Iggy Sharp Blake, der der Band seine Stimme verleiht und den Großteil der Songs schreibt, Laetitia, die sich sowohl ums Programmieren, als auch um die Gitarren kümmert, und Eudes, der zu den vorher genannten noch das Schlagzeug beherrscht. Die drei spielen seit Februar 2010 zusammen und seitdem wurde vorliegendes Album geschrieben und eingespielt.
Wie aber kommt es dazu, dass eine Band sich Nicht nennt? Ob die Folgen auch für den deutschen Markt klar waren? Zu finden ist die Band via Google und anderer Suchmaschinen nämlich „nicht“. Da spricht der Bandname eine wahre Sprache. Wird der Titel des Albums eingegeben, ist die Band auch auffindbar. Schade, denn so vergibt Nicht eine gute Möglichkeit, als noch unbekannte Band gefunden zu werden.

Nichts Idee ist es, verschiedene düstere Musikstile miteinander zu vereinen und so etwas Neues kreieren. Genau das lässt sich aus dem vorliegenden Album heraus hören. Aber leider auch, dass das Album innerhalb kürzester Zeit „zusammen geschrieben wurde“.  Der Name des Albums „PART 1 Catalepsy Sinks“ macht deutlich, dass dies nur der erste Teil eines Konzeptalbums ist. Der erste Teil umfasst gerade einmal sieben Songs mit insgesamt gerade einmal 26 Spielminuten und hat so eher den Geschmack einer EP.

Das Album beginnt mit einem ruhigen, melancholischen und instrumentalen Stück, welches auch eines der besten des gesamten Albums ist. Schon der zweite Song „Out Of Reach“ zeigt auf, wohin es gehen soll, welche Vorlieben hier zu etwas „Neuem“ gemischt werden sollen. Er zeigt sowohl Doom-Einflüsse, als auch die für den Gothic Metal typische Frauenstimme und weil dem noch nicht genug ist, gibt es noch Geigen, die einen eigenen Part haben. Zuviel des Guten an dieser Stelle, der Song wirkt zerrissen und planlos.

„Last Breath“ ist ein ruhiger Song, der vor allem von der Stimme Iggy Sharpe Blakes lebt oder besser dessen vorhandene Schwächen aufzeigt. Seine Stimme schwankt, bricht ab und verliert die Töne. „Hope“ ist dann wiederum ein etwas stärkerer Song, wenn auch hier wieder die Schwäche von Iggy deutlich wird, allerdings wird er gut durch weiblichen Gesang unterstützt. Die Hoffnung, die der Song deutlich machen soll, wird erlebbar.

„Room 19“ ist ein kurzes Stück, welches rein von der Stimmung leben soll. Eine Minute und sieben Sekunden wird ins Mikrophon gequält gehaucht, so dass es der perfekte Song für jede Geisterbahn ist. „Head Trip“ ist vom Arrangement ein Song, der scheinbar später geschrieben wurde. Denn das Zerrissene bei „Out Of Reach“ weicht hier einem sauberen Zusammenspiel von gotischen Einflüssen und hartem Metal. Hier haben Nicht erreicht, verschiedene Stile zu mischen und etwas Eigenes zu kreieren. Der letzte Song des Albums („Dark Blight“) zeigt einen leidenden Protagonisten, doch die Stimmung greift nicht über, eher ist das Gegenteil der Fall: der letzte Ton wird mit Behagen vernommen.

„PART 1 Catalepsy Sinks“ ist der erste Teil, der zweite soll in 2011 folgen und derzeit sind Nicht noch ohne Label. Ansätze sind vorhanden, dennoch auch viele Schwächen: sowohl stimmlich, als auch vom Arrangement der vielen Stile, welche sie unterbringen wollen. „Head Trip“ zeigt, dass es geht, hier muss das Trio anschließen.

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