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New Model Army: Today Is A Good Day

Mal wieder solide Arbeit
Wertung: 6.5/10
Genre: Post Punk
Spielzeit: 52:56
Release: 25.09.2009
Label: Attack Attack

Nach über dreißig Jahren Bandgeschichte erscheint nun das inzwischen elfte Studioalbum der Briten New Model Army und hört auf den seichten Titel „Today Is A Good Day“. Wer nun befürchtet, dass bei dem Quintett Friede, Freude und Eierkuchen angesagt ist, der täuscht sich jedoch – auch wenn Justin Sullivan bei Songs wie  „Autumn“ Frontmann lauthals Parolen à la „Everything Is Beautiful“ anstimmt ist der revolutionäre und kritische Aspekt der Band noch lange nicht verschwunden.

Verschwunden ist viel mehr das Neue und Besondere. Nach so langer Zeit ist mit der Band das geschehen, was immer zu vermeiden versucht wird: Die Band ist berechenbar geworden. Zweifelsohne ist das neue Album der Post-Punk-Heroen wieder einmal überzeugend ausgefallen, auch wenn die absolute Hymne fehlt, allerdings weiß man inzwischen, was auf den Hörer zukommt. Und dieser wird auch nicht überrascht werden. Solide Arbeit, wie auch schon zuvor; alteingesessene Fans, derer viele vorhanden sind, werden sich freuen, gewohnte, schmackhafte Kost vorgesetzt zu bekommen, Neufans werden vermutlich etwas skeptischer sein.

Gehen die ersten Nummern der CD noch ordentlich nach vorne, schaltet die Band bei „God Save Me“ jedoch einen Gang runter und liefert hier eine ruhige Ballade mit leicht eingesetzten, atmosphärischen Keyboard-Teppichen. Im Kontrast zu diesem sehr langsamen Stück steht dessen Nachfolger „Disappeared“, der mit besonders viel Einsatz der Toms besticht. Zwar wird durch das Schlagzeug hier eine gewisse Hektik und Dynamik ausgedrückt, allerdings bleiben Gesang und Gitarren dabei weiterhin beschaulich und sorgen dafür, dass das angebotene Material leicht verdaulich bleibt.

Weiter beschrieben werden muss das Album nicht – der aufmerksame Fan und Hörer weiß ganz genau, was auf ihn zukommen wird. Ich kann ebenfalls versprechen, dass sich nicht viel getan hat, die Songs sind zwar neu geschrieben und eingespielt, bleiben allerdings im typischen Stil und versprühen noch immer den bandeigenen Charme.

Wer die Band kennt, weiß also was ihn erwartet und wird, sofern die Musik gefällt, sich dieses neue Album mit Sicherheit auch früher oder später zulegen – wer die Band nicht kennt, allerdings bereits Scheiben von Bands wie The Mission oder Killing Joke in seinem Schrank hortet, sollte auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren.

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