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Ned Evett: Middle Of The Middle

Gut durchdacht, aber eintönig
Wertung: 7/10
Genre: Rock
Spielzeit: 48:9
Release: 27.02.2008
Label: Abstract Sounds

Fretless guitars – Gitarren ohne die den Klang sehr bestimmenden Bundstäbchen, möglichst noch mit einem mit Glas versehenen Gitarrenhals – sind das Markenzeichen von Ned Evett. Diese speziellen Gitarren halten seine Musik sehr variabel und im Detail schwer zu definieren; es lässt sich nur sagen, dass dieses Album eindeutig dem Rock zuzuordnen ist und durchweg sehr entspannt klingt.

Stets bemerkbar, wenn auch – vor allem im Vergleich zu der Stimme des Sängers – zurückhaltend, sind bei allen 13 Tracks des Albums die Klänge von eben jenen Gitarren, welche er sehr experimentierfreudig verändert und abwandelt.

„Middle Of The Middle“ ist ein wohldurchdachtes Album, bei dem keine Note dem Zufall überlassen wurde; die Songs behalten durchweg einen ähnlichen Sound, was dem Album einen gewissen songübergreifenden Charakter gibt. Dies führt aber leider auch dazu, dass die CD, wenn man sich nicht darauf konzentriert – an einem vorbei fließt, ohne dass einzelne Songs großes Aufsehen erregen.

Als Songbeispiele sind hier vor allem „Faded Away“, der Opener, und der letzte Song „Curse Is On You“ zu nennen: Beide Songs sind leichte Rocksongs, die durchaus – was sich bei genauerem Hören beim ganzen Album zeigt – mit Country- und Blueselementen durchsetzt sind.

Das bemerkenswerteste an diesen Songs ist die Zusammengehörigkeit: Bei Wiederholung der CD bemerkt man kaum, dass sich das Album bereits im zweiten Durchlauf befindet, da sich der Opener sehr schlüssig an „Curse Is On You“ anbindet. Dies ist eigentlich nicht zu beklagen, da sich dadurch das Hörerlebnis verlängert, allerdings ist es auch nur durch die oben beschriebene Ähnlichkeit der Songs möglich: Man kann stundenlang zuhören, ohne dass wirklich etwas mehr als Fragmente einzelner Songs im Gedächtnis bleiben.

Das Album „Middle Of The Middle“ ist von der Komposition her ein gutes, sehr durchdachtes Album mit einem runden Sound, allerdings wirkt es wegen der fehlenden wirklichen Höhepunkte recht einseitig und einheitlich.

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