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Necrite: Sic Gloria Transit Mundi

Extrem verspulter Psychedelic Black Metal
Wertung: 2/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 70:12
Release: 02.11.2010
Label: Flenser Recordings

Necrite sind eine Ambient Black Metal-Band aus der Bay Area in den USA, die nach fünf Demos und sechs Jahren Bestehen ihr erstes Album veröffentlicht. Das Kind trägt den Namen „Sic Transit Gloria Mundi“. Viel konnte über die Band nicht in Erfahrung gebracht werden, da außer der Myspace-Seite keine weiteren Informationsquellen zur Verfügung stehen. Und auch die besagte Internetseite glänzt nicht gerade mit Informationen. Die Band besteht aus drei Musikern. Thrull (Vocals, Guitar, Studio-Bass), Tenspyr (Guitar, Live-Bass) und Malick (Drums, Vocals). Necrite hatten bereits Auftritte mit Watain, Deströyer 666 und Enthroned. In der Bio steht, Necrite haben einen Audio-Terror erschaffen, der voll auf die Eingeweide schlägt. Das sieht der Autor dieses Textes genauso.

„Sic Transit Gloria Mundi“ weist eine beachtliche Spielzeit von über 70 Minuten auf. Diese ist allerdings auf fünf Lieder verteilt. Das macht im Schnitt grob eine Viertelstunde pro Lied. Spätestens hier schrillen das erste mal die Alarmglocken. In der Realität sieht es dann so aus, dass das kürzeste Stück eine Spielzeit von 7 Minuten 33 Sekunden aufweist, was an sich ja ganz in Ordnung ist. Anders sieht das auf der anderen Seite der Skala aus, das längste Lied auf „Sic Transit Gloria Mundi“ dauert nämlich sage und schreibe 27 Minuten 7 Sekunden. So weit wäre das immer noch erträglich, wenn jetzt die Hammersongs mit den Riesenarrangements auf dem Plan stehen würden. Doch leider wird diese Hoffnung gleich zu Beginn jäh zerstört.

„A Mass For The Harvest Of Death“ besteht aus 16 Minuten unrhythmischen Tonaneinanderreihungen, die keinerlei Bezug zueinander haben. Zwischendrin verpackt sind durchaus interessante Black Metal-Parts, die das hören wert sind, doch im allgemeinen ist die Songstruktur extrem zu langatmig und undurchsichtig.

Titel Nummer zwei, „ Bareft Of Hope“ und „Bathing Open Wounds With Shards Of Glass“ sind dann zwei Lichtblicke auf dieser CD. Finsterster Black Metal, der von schleppend langsam bis zu rasend schnell variiert. Diese Lieder sind auch sehr schräg, aber zumindest kann man die beiden ohne rot zu werden als Black Metal bezeichnen. Das selbige kann man vom Titeltrack leider schon wieder gar nicht behaupten. Hier herrscht das gleiche Problem wie beim ersten Stück der Scheibe. Die Samples sollen wohl düster und atmosphärisch klingen, das würden sie vielleicht sogar, wenn man sie sich nicht zwanzig Minuten antun müsste. Ähnlich verhält es sich mit „Worship The Sunn ((o))“ Der einzige Unterschied zum Vorgängerstück besteht darin, dass hier fast gänzlich auf Instrumente verzichtet wurde und eigentlich alles aus der Dose kommt.

Necrite unternehmen den Versuch, ihren Black Metal interessanter zu machen, indem sie Sounduntermalungen verwenden. Oder wollen sie ihre Synthiesounds mit Black Metal peppen? Das würde zumindest eher dem anteiligen Verhältnis entsprechen. Zu empfehlen ist die CD nur für B- oder C-Horror Movie-Fans, die auf die Soundtracks ihrer Lieblingsfilme stehen und um den Klang schrottiger zu machen noch ihre Boxen mit Stricknadeln malträtieren. Alle anderen: Finger weg.

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