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Nahemah: The Second Philosophy

Ein erstes grosses Metalhighlight
Wertung: 9/10
Genre: Progressive Metal, Death Metal
Spielzeit: 60:51
Release: 26.01.2007
Label: Lifeforce Records

Die spanische Band Nahemah dürfte höchstens einem kleinen, glücklichen Kreis von Insidern bekannt sein. Nun erscheint mit “The Second Philosophy” ihr Debüt für Lifeforce Records und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, sollte der Bekanntheitsgrad der Spanier nicht schlagartig nach oben steigen. Wer ein Freund progressiver, aber durchaus melodischer Death Metal - Bands der Marke Opeth und Co. ist, sollte keine Zeit verlieren, sich mit “The Second Philosophy” gründlich und ausführlich auseinanderzusetzen.

Besonderen Wert legen Nahemah auf ein breites Soundspektrum in ihren Songs, was dem Album auch einen sehr eigenständigen Charakter verleiht. Hier trifft treibende Death Metal - Härte auf melodische Harmonien und enorm songdienlich eingesetzte Orchestrierungen, die das Album mit einer Spannung versehen, die ihresgleichen sucht. Von der ersten Sekunde an begibt sich der Hörer auf eine abenteuerliche Reise.

Eine Reise, die alle Sinne anspricht, sie aber genauso strapaziert. Es bedarf schon einige Durchläufe des knapp einstündigen Tonträgers, bis man das volle Soundspektrum erfasst und verarbeitet hat. Allerdings ist dieser Weg bei weitem nicht so mühselig wie bei etlichen anderen progressiven Alben. Dies liegt daran, dass jeder Song Momente besitzt, die einen vom ersten Hören an in ihren Bann ziehen und so schnell nicht mehr loslassen wollen.

“The Second Philosophy” ist kein Album, welches man in einzelne Anspieltipps zerlegen sollte bzw. zerlegen kann. Es ist ein Gesamtwerk, ein Kunstwerk des modernen Metals, welches auch von den musikalischen Fähigkeiten des Quintetts lebt. Sowohl der hervorragende raue, als auch der oft eingesetzte cleane Gesang sei hier gelobt und klar als Aushängeschild von Nahemah gekennzeichnet. Gerade dieser macht Songs wie “Killing My Architect”, “Like A Butterfly In A Storm” oder “Change” zu göttlichen Hymnen, die man als Metalfan in Zukunft kennen sollte.

Besonders hervorzuheben sind auch der Opener “Siamese”, der voller Kraft und Emotionen steckt und so den perfekten Eröffnungstrack darstellt, und das wunderschöne, ruhige Finale “The Speech”, welches gänzlich von cleanen Vocals getragen wird und den Hörer in höhere Sphären entführt.

Wenn es überhaupt einen Kritikpunkt an “The Second Philosophy” gibt, dann ist es der leider etwas undifferenzierte, aber dennoch zufriedenstellende Sound, der die einzelnen Songelemente vielleicht nicht klar genug preisgibt. Dies macht sich vor allem bei den schnellen, höchst progressiven Songpassagen bemerkbar. Doch sollte dies nicht die fantastische Leistung der Band mindern.

Fazit: “The Second Philosophy” ist ein erstes grosses Metalhighlight des noch frischen Musikjahres 2007 und sollte schleunigst auf dem Einkaufszettel eines jeden Genrefans notiert werden.

Folgende Links seien euch z.B. für Hörproben wärmestens ans Herz gelegt:

http://www.lifeforcerecords.com/Ecards/Nahemah/ecardNAHEMAH.htm

http://www.myspace.com/nahemahband

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