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Mystic Prophecy: Killhammer

Auf die Schnauze? Auf die Schnauze!
Wertung: 9/10
Genre: Heavy Metal / Power Metal
Spielzeit: 47:59
Release: 27.09.2013
Label: Massacre Records

Killhammer. Ein mächtiges Wort für einen Albumtitel. Dieses Mal will es die deutsch-griechische Formation also wissen. Der erste Eindruck der Scheibe entspricht schon mal dem gehobenen Durchschnitt. Das Cover ist gelungen bis ziemlich geil und die Spielzeit ist mit einer guten dreiviertel Stunde auch ganz ordentlich. Viel wichtiger ist natürlich die auf dem Silberling enthaltene Musik. Mystic Prophecy sind sofort eindeutig zu identifizieren, wenn die Scheibe zu rotieren beginnt. Der Gesang von Roberto und die Riffs der beiden Gitarristen Markus und Constantine gemeinsam weisen eindeutig auf Mystic Prophecy hin.

Den Auftakt macht auch gleich der Titelsong. „Killhammer“ ist ein kraftvolles Stück mit jeder Menge Drive und großem Mitmoshpotential. Die Riffs krachen einem um die Ohren und es fällt wirklich schwer, den Nacken nicht zu strapazieren. Vor allem das eingängige Openerriff macht richtig Spaß. Kann eine CD, die so wuchtig beginnt, noch wirklichen Punktabzug kassieren?

Vorerst nicht. Bis „Hate Black“ gibt es erst mal auf die Schnauze. Und zwar richtig. Manchmal donnert es richtig schnell und hasserfüllt aus den Boxen und manchmal kommen die Songs ruhiger, aber keineswegs weniger bösartig aus den Schallwandlern. Mystic Prophecy scheinen im aktuellen Fall sehr genau zu wissen, wo sie hin wollen.

Eigentlich müsste man nun erwarten, dass nach einer ersten, starken Hälfte nun eine zweite und schwächere folgt. Dem ist nicht so. Der zweite Teil des Albums fällt nicht mehr ganz so wuchtig aus wie der erste, aber dafür können Lieder wie „300 In Blood“ oder das nachfolgende „Angels Of Fire“ durchaus noch orgasmische Wellen durch Teenie-Schlafzimmer drücken. Rhythmisch immer am Druckpunkt und melodiös immer in der ersten Klasse unterwegs behaupten Mystic Prophecy ihren Platz in der Riege der wirklichen Power-Metal-Bands mit Anspruch. Sogar die Version von „Crazy Train“ ist recht cool geworden. Gebraucht hätte es die Coversache zwar nicht unbedingt, aber trotzdem fügt sich der Song ganz gut in die Reihe der anderen Titel auf der Scheibe. Vor allem die Klampfer dürften mit dem Stück ihren Spaß gehabt haben. Zumindest klingt es so.

Das Album kann ohne weiteres als eines der besten in der Bandgeschichte gehandelt werden. Unter den elf Titeln ist kein einziger, der nicht zu den anderen passt oder sonst wie schwächelt. Dazu gibt es keinerlei Füller. „Killhammer“ kann vom ersten bis zum letzten Ton punkten. Fans der Band kommen um die Scheibe gar nicht herum und jeder, der es auch gern mal melodisch und trotzdem kräftig mag, ist hier bestens beraten.

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