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Mr. Death: Detached From Life

Wenn dieser Bandname schon das Beste ist, sagt das einiges
Wertung: 3.5/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 31:35
Release: 06.11.2009
Label: Agonia Records/ Twilight

Die Verpackung stimmt schonmal: ein Cover im Stil eines alten B-Movies und ein Bandname, der so stumpf ist, dass er nur hängen bleiben kann. Dazu kommt ein Digipack im A5-Format einer alten VHS-Kassette, was schon eine recht coole Angelegenheit ist. Hinter Mr.Death verbergen sich unter anderem Mitglieder von Expulsion und den äußerst geschmacklos benannten Treblinka, aus denen recht schnell Tiamat wurden. Das komplett kahlgeschorene Quintett, dass offenbar gerne in zerfetzten Anzügen und Dreck im Gesicht posiert, spielt auf „Detached From Life“ klassischen Schwedentod der ganz alten Schule. Das ist nun wahrlich keine Überraschung bei diesem Bandnamen, aber solange die Musik in Ordnung ist, kann man über diesen Mangel an Kreativität sicherlich hinwegsehen. 

Hier sind definitiv Veteranen am Werk, denn die Herren wissen, wie man Death Metal spielt. Um genau zu sein, wissen sie es wohl zu gut, denn nach Variationen kann man hier lange suchen. Denn hier taucht mal wieder das generelle Problem der Veröffentlichungsflut in nahezu allen Metalgenres auf. Anscheinend wird heute jeder zweiten Combo ein Plattenvertrag unter die Nase gehalten, sodass Massen von halbgaren Produkten auf den Markt drängen. Mir kann keiner ernsthaft weiß machen, dass „Detached From Life“ mehr als eine Randnotiz im Jahr 2009 ist und werden wird. Mr.Death pflügen sich höchst durchschnittlich durch die elf Nummern ihres Debüts und schaffen es, dabei keinerlei Eindruck zu hinterlassen. 

Die Väter des Sounds heißen eindeutig Grave und (alte) Entombed, von denen man sich die ein oder andere Idee leiht oder sich zumindest sehr inspirieren ließ. Jocke Lindströms Röhre klingt beispielsweise recht vertraut, was aber nicht heißen soll, dass der Mann keinen guten Job macht. Im Gegenteil, der Gesang ist einer der wenigen „Nicht-Schwachpunkte“ des Albums. Da wäre viel eher das abwechslungsarme Songwriting zu nennen, denn die meiste Zeit wird hier nur durchgeprügelt und ab und an mal alibimäßig ein grooviger Moment eingebaut. Das wäre an sich nicht das Schlimmste, denn es kann ja wirklich nicht jede Band etwas bahnbrechend Neues kreieren. Das Problem ist nur, dass rein gar nichts im Gehör bleibt.

Den großen Vorbildern wird man nur in den seltensten Momenten gerecht.Das kurze „Muse Of Chaos“, die Planierraupe „Death Vs The Living Dead“ und der mit guten Breaks aufwartende letzte Track „Black Blood“ zeigen zumindest gute Ansätze. Mehr als ein unterdurchschnittliches Gesamtniveau mit starker Tendenz zur Belanglosigkeit kann man „Detached From Life“ aber dennoch nicht attestieren. Und das ist, wie erwähnt, in der heutigen Zeit einfach zur wenig. Von meiner Seite gibt es eine klare Empfehlung, das Ding beim Händler zu lassen, wenn man nicht gerade an akuter Unterversorgung mit schwedischem Death Metal leidet. 

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