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Mortal Infinity: District Destruction

Hart, brutal und schnell - Mortal Infinitiy
Wertung: 9/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 39:15
Release: 15.06.2012
Label: Digital Media Records

Es war kein Geheimnis mehr. Schon länger hatte sich herumgesprochen dass mit Mortal Infinity eine außergewöhnliche Thrash-Metal-Band aus Bayern am Start ist, die bei ihren Gigs regelmäßig Arsch tritt. Nun hat diese Combo ihre erste Full-Length-CD veröffentlicht. Das Teil hat den Namen "District Destruction" erhalten und beinhaltet neun Lieder (wenn man das Intro mit einbezieht).
Diese Lieder haben es in sich - vom ersten bis zum letzten Takt gibt es voll auf die Mütze.

Dabei werden die Stücke aber keineswegs langweilig. Anspielungen auf die Szenegrößen der Bay Area bleiben dabei ebenso wenig aus wie ausgefeilte moderne Elemente. Insgesamt besticht die Scheibe mit ihren knapp vierzig Minuten Spielzeit vor allem durch die Brachialität, die Mortal Infinity mit jedem Song auf das Neue zelebrieren. Die Songs sind nicht alle gleich gut, aber sie knallen alle wie Sau. Das haben sie gemeinsam.  

Die trügerische Ruhe, die das Intro ganz zu Beginn suggeriert, täuscht gewaltig. Schon "Thrill To Kill" packt die große, mit Nägeln gespickte Keule aus und haut dem Hörer eine auf die Nase. Neben richtig wuchtigen Gitarren und einem beeindruckenden Schlagzeug präsentiert sich Frontwalze Marc als wütende Wildsau. Er schreit eifach alles in Grund und Boden - ob Freund oder Feind ist zweitrangig. Wer nicht aus dem Weg geht ist Matsch - Punkt. Die extreme Wucht dieses Openers können nicht alle Lieder halten, aber ein paar setzen sogar noch einen drauf. "Retribution" zum Beispiel toppt "Thrill To Kill" noch, aber auch der Titelsong "District Destruction" ist eine fiese Wadelbeißernummer, die gemeine Nierenschmerzen verursacht. Somit hätte man schon dreißig Prozent hochkarätige Stücke auf der CD. Damit ist die Aufzählung der besonders gelungenen Kompositionen aber noch gar nicht beendet. Die letzten zwei Lieder reißen dem Hörer noch einmal richtig die Wirbelsäule entzwei: "Radical Response" entpuppt sich als richtiger Brecher, der mit seinem Refrain eine schöne Mitbrüllzeile liefert und "Sound Of Brutality" ist einfach nur das, was der Titel verspricht. Mit dem Klang der Brutalität verklingt eines der besten Alben einer Thrashband aus dem Underground seit langem. Das Album klingt homogen, durchdacht, exzellent arrangiert und gemischt und es knallt einfach wie ein Kanonenschlag im Briefkasten.

Mortal Infinity haben es richtig gemacht. Viele Liveauftritte sorgten vor der Veröffentlichung der Scheibe für einen bestimmten Bekanntheitsgrad und das Album hat nun auch die Qualität, mit der man sich vor niemandem verstecken muss. Das sind perfekte Voraussetzungen für die weitere Laufbahn.

Thrash-Metal-Jünger müssen hier zuschlagen.Aus Deutschland kam schon lange nichts Besseres - vor allem nicht von einer Band, die ihr Debüt auf den Markt bringt.

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