Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Moon Madness: Stroke Of Midnight

Die Anlagen der Band sind richtig gut
Wertung: 5/10
Genre: Melodic / Heavy Rock
Spielzeit: 7:50
Release: 02.05.2007
Label: Blue Violet Agency

Wenn man heutzutage noch auf der klassischen 80er Melodic / Heavy Rock – Schiene fährt, dann ist das normalerweise entweder unglaublich unspektakulär und langweilig oder zwar leicht verstaubt, aber trotzdem noch pfiffig und charmant. Bei den finnischen Rockern von Moon Madness kann ich mich allerdings weder ganz für die eine, noch ganz für die andere Seite entscheiden. Die mir vorliegende Single „Stroke Of Midnight“ ist die zweite der um die Jahrtausendwende herum gegründeten Band, die im Laufe des Jahres ihr Debütalbum veröffentlichen soll. Diese Single enthält neben dem Titeltrack zwar noch ein Live - Video zum Song „Ain't No Angel“, doch eine Gesamtspielzeit von unter acht Minuten ist wirklich etwas mager. Und gerade dieses Manko kann man nur dann wett machen, wenn dass Songmaterial dementsprechend mitspielt.

Und dies ist leider nur begrenzt der Fall. „Stroke Of Midnight“ ist ja wirklich sehr sympathisch gemacht, was hauptsächlich auf die leicht penetranten, aber durchaus coolen Keyboards und die sehr gute Stimme von Frontfrau Heidi Bergbacka zurückzuführen ist, aber tatsächliches Hitpotential sehe ich insgesamt nicht. Der Refrain geht an und für sich gut ins Ohr, beginnt aber spätestens nach dem vierten Durchlauf sehr an Kraft zu verlieren. Auch einen richtigen Ohrwurm sucht man vergebens. „Stroke Of Midnight“ ist - bei allem Respekt vor der instrumentalen Klasse der Band - viel zu sehr nach Melodic Rock - Schema „X“ gestrickt und da die Band eigentlich so charmant unschuldig klingt, empfinde ich dies als sehr schade.

Das Live - Video zu „Ain't No Angel“ gefällt mir dabei allerdings schon wesentlich besser. Der Song ist ebenfalls nicht der absolute Oberknaller, aber dank der ausdrucksstarken Liveperformance und des deutlich besseren Sounds im Vergleich zur Studioaufnahme (etwas mehr Druck hätte es gerne sein können; vor allem im Bereich der Stromgitarre), ist der Gesamteindruck doch wesentlich stimmiger und lässt darauf schließen, dass Moon Madness zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt doch live einfach besser sind als auf Konserve. Die Band versteht es, sich auf den Brettern, die die Welt bedeuten, in Szene zu setzen und vor allem Keyboarder Turkka Vuorinen kann posen wie ein Weltmeister.

Fazit: Noch können mich Moon Madness nicht begeistern. Sollte es der Band allerdings gelingen, stärkere, hitverdächtigere Songs zu schreiben und ihrem Sound mehr Power zu verleihen, würde ich mich sehr darüber freuen, das Ergebnis in die Hände zu bekommen, denn die Anlagen der Band sind richtig gut.

Besucht doch mal www.moonmadness.fi

Beziehen kann man die Single übrigens über die Online Mailorder Recordshop X und Record Office

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna