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Minas Morgul: Ära

Für jeden Fan sicherlich eine Investition wert
Wertung: 9/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 72:36
Release: 14.09.2012
Label: Black Skull

Nun endlich, zum 15-jährigen Bandbestehen, hauen die Herren von Minas Morgul uns ihren fünften Longplayer mit dem passenden Titel „Ära“ um die Ohren. Dem Hörer wird hier eine klassische Black-Pagan-Wuchtbrumme, die mächtige 13 Titel beinhaltet, vor den Latz geknallt.

Zu erwähnen ist ganz klar, dass in den letzten 15 Jahren die fünf Brandenburger diese musikalische Sparte mitprägen und doch auch einen eigenen Stil entwickelten, welcher in „Ära“ fast schon seine Perfektion erreicht. Die Songs sind laut, aggressiv und bis ins kleinste Detail genial ausgetüftelt. Man hat förmlich das Gefühl, dass selbst die Reihenfolge der Songs bewusst eine Struktur darstellt, die dem Hörer eine Art Geschichte mit Anfang, Spannung und Ende vermittelt.

Geboten wird mal ein Riffgewitter, welches zum Verschleißen der Nackenwirbel, animiert und dann wieder ein mal eher melancholisch blackiger Part zum Kopfnicken, der eine Ruhepause gönnt. Gesanglich wird hier, wie auch die Jahre zuvor, ausschließlich mit deutschen Stücken gespielt. In einigen Songs wird auch mit Klargesang in den Refrains agiert, der den Titeln eine gewisse Note und wiederrum einen Wiedererkennungswert verschafft. Die Schlagzeugspuren sind sehr straight und passend und teilweise wieder sehr verspielt und besonders. Das Ganze wird hier und da mit Keyoardpassagen garniert, die das Gesamtkonzept abrunden. Anzumerken ist aber, dass sich das Schlagzeug an manchen Stellen – vor allem bei Blastbeats – sehr künstlich anhört und sich die Gitarren teilweise weit in den Hintergrund drängen lassen. Gesang und Bass werden allerdings sehr gut in Szene gesetzt.

Mit dem Intro „Einklang“ wird die Spannung zu Beginn enorm aufbaut und mit heroisch wirkenden Hymnen auf den Titel „Winterherz“ übergeleitet, gefolgt von dem Song „Leben“. Der fesselndste Song der Scheibe wird im Refrain mit Klargesang-Parts gespickt und erreicht wirklich Hit-Potential. Doch hat irgendwo jeder Song eine Besonderheit, die ihn auszeichnet. So beginnt „Stimme In Mir“ mit einem einfachen, aber coolen Basspart, gefolgt von fesselnden Gitarrenstampfern, bevor es dann erst richtig nach vorne geht.

Genial von der Platzierung und der Namensgebung ist der Instrumentalsong „Halbzeit“, der das Album in zwei Teile teilt und etwas Ruhe einbringt.  Direkt im Anschluss geht es dann mit „Aus Alten Wunden“ mehr in die Black-Metal-Richtung, welcher melancholischer und etwas sanfter als die Songs davor wirkt, der trotzdem ein Titel ist, welcher von der ersten Sekunde an enorm fesselnd war. „Im Krieg“, „Kardia“ und „Ära“, welche mit melodischen Highlights und packenden Gesangsparts agieren, konnten in vielerlei Hinsicht überzeugen.

Fazit: „Ära“ ist eine klasse Scheibe mit einem erstklassigem Artwork und Dauerspielspaß. Sie sit ebenfalls auch als Limited Steelbook Edition erhältlich und für jeden Fan von Minas Morgul sicherlich eine Investition wert. So kann man weitermachen.

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