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Midnattsol: The Metamorphosis Melody

Nordische Sagen im guten Klang und mit vielen Ideen
Wertung: 8/10
Genre: Gothic Metal
Spielzeit: 56:18
Release: 22.04.2011
Label: Napalm Records

Atmosphärische, imposante Klänge und gefühlvolle Töne geleiten den Hörer in das nun dritte Album der Band Midnattsol. „Alva“ ist das Intro in das Album „The Metamorphosis Melody“, und mit dieser Melodie ist der Hörer dann auch mitten drin. Ohne die Möglichkeit Atem zu holen, geht es dann in den Titelsong „The Metamorphosis Melody“. Mit gewaltigen Klängen, harten Riffs und einem ballernden Schlagzeug macht die Band auf das aufmerksam, was sie kann. Des Weiteren finden sich in dem Song auch die Folk-Einflüsse, die man von der deutsch-norwegischen Female-Fronted-Metal-Band kennt. Das ist dann das, was man sich von einem Titelsong verspricht. Er soll davon erzählen, was einen auf dem Album erwartet, er soll für das stehen, was die Band am Ende hält. Genau das schaffen Midnattsol an dieser Stelle.

Etwas ruhiger als beim Opener geht es dann mit „Spellbound“ weiter. Carmen Elise Espenæs' Stimme trägt den Hörer auf Händen, ihr gelingt es wunderbar, den Inhalt der Lyrics zu transportieren. Diese beschäftigen sich auch bei diesem Album mit Mythen und Sagen der nordischen Welt und die aus Norwegen stammende Sängerin bedient sich geschickt der englischen und der norwegischen Sprache. So wird der Sound der Band zum einen authentischer, grenzt sich darüber hinaus aber auch zu anderen Bands aus dem Sektor ab. Auch wenn der Song „Spellbound“ ruhiger ist als der Titelsong, erhält der Hörer erst mit „The Tide“ eine Ballade, die von einer Akustikgitarre getragen wird. Carmen Elise Espenæs hat ihre Stimme auf dem neuen Album noch ein Stück besser in ihrer Gewalt als bei den Vorgängern, da sie noch mehr Nuancen gezielt nutzen zu können scheint.

Dann aber ist es schon vorbei mit dem Atem holen: „A Poet's Prayer“ haut wieder voll rein. Kraftvolle Instrumente und eine starke Stimme zeigen wieder den Weg auf. Auch wenn vom Ende gesprochen wird, zeigt der Song durch die Soundstruktur eher einen hoffnungsvollen Weg auf. Zurück in die Vergangenheit geht es dann mit dem norwegischen Song „Kong Valemons Kamp“.Carmen variiert hier von kraftvoll und erobernd zu lieblich und traurig - hier kann sie ihren Stimmumfang mit am besten präsentieren. Dies gelingt ihr allgemein bei den Songs am besten, in denen sie in ihrer Muttersprache singt. Auch wenn hier die Gefahr besteht, die Lyrics nicht komplett zu verstehen, sind dies doch die besten Songs auf dem Album. Ihr gelingt es, im Zusammenspiel mit den Instrumenten dennoch die Stimmung zu übermitteln.

Was dem Album fehlt, sind neben dem Titelsong Stücke, die einen nicht mehr verlassen. Die elf enthaltenen Songs sind allesamt gut und noch einen Ticken besser aufgemacht als bei den Vorgängern und dennoch wünscht man nach jedem Track, dass nun der Song kommt, für den man das Album wieder und wieder hören will. Midnattsol liefern dennoch ein gutes Werk ab, welches definitiv neue Fans gewinnen wird und die schon vorhandenen mit Zuversicht ausstattet.

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