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Mevadio: Fresh Kill Daily

Mevadio besitzen zweifelsohne Potential und Talent!
Wertung: 8/10
Genre: Melodic Thrash Metal
Spielzeit: 43:17
Release: 23.05.2008
Label: Cargo Records

Aus Dänemark war man es bisher immer gewohnt gewesen, dass uns das Land mit Bands wie Mercyful Fate, King Diamond, Hatesphere, Mercenary, Illdisposed, The Arcane Order oder Raunchy wirklich herausragende Acts bot. Mevadio stammen aus der gleichen Ecke und geht musikalisch deutlich in Richtung Raunchy, Mercenary und Soilwork. Ein ähnlicher Erfolg ist den Newcomern mit ihrem Album „Fresh Kill Daily“ eigentlich sicher.

Denn Mevadio bieten hier ebenfalls alles, was oben genannte Bands ausmacht: Griffiges und direktes, aber dennoch anspruchsvolles Songwriting und Riffing, sichere Instrumentalisten, abwechslungsreicher Gesang zwischen aggressivem Gekreische bis hin zu harmonischen Clean Vocals und dazu Songs, die wirklich schnell ins Ohr gehen.

Bei jedem Song zeigt man sich an sich vielseitig und begeht nicht den Fehler, jede Nummer der anderen anzupassen. Auf Nummer Sicher gehen Mevadio gewiss nicht, denn mit jedem Stück präsentiert man sich von einer neuen Seite, ohne dabei den stilistischen roten Faden zu verlieren. Während man sich bei dem herausragenden „Directors Cut“ eher thrashig der Marke Soilwork zeigt, kommen bei „Seven Deadly Songs“ eher Metalcore Züge zum Vorschein, die ein wenig an Caliban erinnern lassen, während man sich beim Opener ein wenig an Scar Symmetry orientiert oder mit „Ultimate Human Virtues“ einen Song abliefert, der auch aus der Feder von Hatesphere hätte stammen können. „Norma Jean“ hingegen, zeigt sich dafür um einiges grooviger und drückt mit einer Megawucht die Dellen aus den Boxen!

Doch neben solch viel Lobpreisungen gibt es auch einige kleine Schwächen: Zum einen schafft man es zwar, wirklich herausragende Songs mit ordentlich Potenzial zu schreiben, doch leider kann man nicht auf voller Strecke überzeugen, denn die eine oder andere schwache Nummer in Form von „Five Nessesary Kills“ und „Seven Deadly Songs“ hat sich dann doch noch irgendwie auf „Fresh Kill Daily“ geschlichen!

Zudem gibt es auch beim klaren Gesang stellenweise nicht so tolle Momente, welche vor allem bei dem eh schon angeschlagenen „Five Nessesary Kills“ sehr negativ auffallen.

Fazit: Letztendlich wird hier dennoch ordentlicher Melodic Thrash Metal geboten. Potenzial und Talent besitzen Mevadio zweifellos und wenn man in Zukunft die kleinen Fehlerchen ausbessert, kann aus der Band wirklich noch was werden!

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