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Methods Of Massacre: Retaliation

Genau an der Grenze zwischen gut und richtig mitreißend
Wertung: 7,5/10
Genre: Modern Death Metal
Spielzeit: 20:23
Release: 01.03.2014
Label: Eigenproduktion

Richtig brutalem Death Metal in Wort und Musik haben sich die Recken von Methods Of Massacre verschrieben. Die Flensburger machen seit 2008 Lärm und haben bereits 2011 ein Album auf den Markt gebracht. Nun gibt es eine neue EP. „Retaliation“ beinhaltet sechs Songs plus Intro. Das ist ganz ordentlich für eine EP.

Zu hören gibt es nur richtig harten Death Metal, der stark in die moderne amerikanische Schiene schlägt. Der Opener „Facehugger Survivor“ ist geprägt von Stakkato-Riffing, Blast Beats und Palm Mutes. Eine gewisse melodiöse Note kann man der Band aber auch nicht absprechen, denn immer wieder packt Gitarrist Jacob die Riffkeule aus und lässt ein Riffmonster auf die Zuhörer los. Es ist schwer, dann nicht zumindest mit dem Fuß mitzuwippen. Allerdings scheinen sich auf der EP (mindestens) zwei Gitarrenspuren zu befinden. Das ist natürlich völlig legitim, aber live könnte es dann schwierig werden, die Dichte bei den Songs genauso aufrecht zu erhalten.

Die EP ist recht kurzweilig geraten. Kein Song überschreitet die vier-Minuten-Marke. Trotz der Tatsache, dass es sich bei allen Liedern um ziemlich ähnliche Strukturen handelt, wird die Musik nicht langweilig, weil zumindest während der ersten Hördurchgänge immer wieder Momente auf den Hörer warten, die man so nicht voraussehen kann. Es gibt unerwartete Pausen, Tempiwechsel und skurrile Gitarrenläufe.

Ein Highlight auf der Scheibe ist der Titel „Quad Damage“. Er überträgt von Beginn an eine hohe Energieladung, die er auch in der Mitte, im langsameren Teil, nicht einbüßt. Außerdem ist die Einleitung zu der Nummer einfach nur genial verfasst. Hier hat sich die Band ein kleines Denkmal gesetzt.

In den richtig beeindruckenden Bereich kann sich die Gruppe allerdings nicht so oft hocharbeiten. Die Musik ist solide Handwerkskunst mit beeindruckenden Texten. Der künstlerische Aspekt bleibt aber trotz Ideenreichtum immer wieder mal auf der Strecke (Das soll heißen: Die Band legt gut vor, hat aber vermutlich noch mehr Potential. Bewusst oder Unbewusst). Den Death Metal Fans dürfte das egal sein. Hier gibt es aufs Maul und das in einer hohen Qualität. Jetzt bleibt es abzuwarten, wie die Band weitermacht. Gefühlt befindet sich die Truppe an einem wichtigen Punkt ihres Schaffens und die Potentiale der Musiker sind nicht ausgereizt. Es kann also noch sehr spannend werden mit den Nordlichtern.

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