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Messenger: Illusory Blues

Eine Liebeserklärung an sensible Noten in der Rockmusik
Wertung: 9/10
Genre: Progressive Rock
Spielzeit: 46:59
Release: 28.03.2014
Label: Svart Records/Cargo

Wie schön Musik doch sein kann: Ein Traumtanz aus Melodik, Harmonielehre, wunderbaren progressiven Breaks, eindringlichen Psychedelic-Abfahrten, Melancholie und grenzenloser Nachdenklichkeit - das ist es, was Messenger (UK) auf ihrem Debüt "Illusory Blues" anbieten können. Und es ist ergreifend, wie souverän die Briten ihre Melodien zu kleinen Epen formen, mit manchmal gar überbordenden Folk-Einflüssen für eine sensible, aber niemals pathetische Romantik sorgen, kompositorische Ästhetik zu ihrem Markenzeichen küren und ganz nebenbei schlichtweg großartige Songs schreiben und formulieren.

Erstaunlich ist hierbei, wie es den Herren von der Insel gelingt, selbst verschachtelte Arrangements präzise auf den Punkt zu bringen und mit einer Vielzahl kleiner Details eine unglaublich bewegende Symbiose zu erzeugen. Alles wirkt relaxt und überaus entspannt und dennoch ist es Handwerk der Extraklasse, welches die Band an ihren Instrumenten vollbringt. Porcupine Tree und The Pineapple Thief seien zum Vergleich als Orientierung für das genannt, was auf "Illusory Bluees" geschieht, egal ob nun in Lagerfeuer-Proggern wie "Piscean Tide" und "The Perpetual Glow" oder in eher lebendigen Stücken wie "Of A Setting Sun" und "Sominloquist". Über allem steht immer das Gespür für eine feine Melodie und eine nicht sofort zugängliche, aber umso intensivere Hookline, von denen sich alle acht Stücke dieses Erstlings dirigieren lassen.

Beachtlich ist ferner, mit welcher Selbstverständlichkeit Messenger (UK) die Vielzahl der Elemente verschmelzen lassen. Hier wird aus dem Vollen geschöpft, ein breiter Pool ganz unterschiedlicher Einflüsse verarbeitet und zu einem großen Gesamten zusammengefügt. Homogenität ist in diesem Setting kein dringendes Muss, bei "Illusory Blues" jedoch die rote Linie aus allen Facetten, die dieses Album zusammenhalten. Dieses Werk ist eine Liebeserklärung an die sensiblen Noten in der modernen Rockmusik, geprägt von Vielschichtigkeit und Emotionen und dargeboten von einem der faszinierendsten Newcomer des laufenden Jahres.

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