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Memphis May Fire: S/T

Für eine EP haben Memphis May Fire hier wirklich ganze Arbeit geleistet
Wertung: 8/10
Genre: Southern Emo Core
Spielzeit: 19:14
Release: 25.01.2008
Label: Trustkill / SPV

Memphis May Fire nennt sich eine Stoner Emo Core Band, die sich erst im Dezember 2006 formierte und nun bereits beim SPV-Sublabel Trustkill Records einen Deal in Dach und Fach hat. Dafür braucht es einiges an Überzeugung und Eigenständigkeit.

Nunja, Southern Rock und Emo Core wurde bislang meines Wissens noch nirgends geboten, wobei aber erstere Einflüsse nur selten Überhand nehmen und eher letzteres dominiert. Chase Ryan, Kellen McGregor, Jeremy Grisham, Ryan Bentley und Austin Radford, so die Namen der Protagonisten, bieten aber dennoch sehr gute Musik, auch wenn man stellenweise doch etwas komplex ran geht.

„Cowbell´s makin´ a Comeback“ eröffnet dabei leicht verschickt die ganze Chose. Eingängige Melodien kombinieren sich mit viel Abwechslung, wobei sehr oft dabei Atreyu, Boysetsfire, Hand to Hand und At the Drive In rauszuhören sind.

„Neutron Cameras vs. Smuggled Nuclear Bombs” zeigt sich da nicht nur eigenständiger, sondern zugleich hitverdächtiger. Auch wenn man hier noch etwas zu verspielt mit der Materie umgeht, steckt hier massig Potenzial drin, um aus den Texanern Senkrechtstarter werden zu lassen.

“Therapy Caravan of the Fair Room” ist hingegen deutlich härter und am deutlichsten vom Southern Rock beeinflusst ausgefallen, ohne dabei nur im geringsten an Down oder Konsorten zu erinnern. Vor allem Geschwindigkeits-technisch drückt man hier sehr variabel aufs Pedal, von Uptempo Beats bis Sludge Doom ist hier alles vertreten. Sehr genial: der mehrstimmige Gesang am Schluss.

Eher an Billy Talent erinnert dabei „History of Emerica“, das mit einigen weirden Riffs daher kommt, aber auch genau so herausragenden Melodien. Der Refrain ist aber meines Erachtens nicht ganz so stark, da relativ monoton ausgefallen. Mehrstimmiger Gesang hätte hier mehr gerissen.

Abgeschlossen wird die EP von “Conjunctions, Conjunctions, Everybody Loves Them”, einer sehr abwechslungsreichen Nummer, was aber mittlerweile nicht mehr so verwundert. Vor allem der Mittelteil ist hier mit dem wunderbaren Midtempo Beat sehr cool ausgefallen. Erneut lassen Hand to Hand und Atreyu grüßen, wobei sich aber auch nochmals die Southern Rock Einflüsse bemerkbar machen.

Fazit: Für eine EP haben Memphis May Fire hier wirklich ganze Arbeit geleistet, denn sie macht wirklich Lust auf mehr. Auf das erste Full Length Album, an dem man im Moment arbeitet, darf man wirklich gespannt sein.

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