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Medeia: Medeia EP

Medeia, auf euch haben wir gewartet!
Wertung: 9/10
Genre: Death Metal / Metalcore
Spielzeit: 11:2
Release: 25.07.2008
Label: Fullstream Records

Vor sechs Jahren gründete sich im finnischen Tampere eine Band, die in naher Zukunft sicherlich noch Geschichte schreiben wird. Die Rede ist von Medeia, die in ihrer Bandlaufbahn schon Gigs gespeilt haben mit As I Lay Dying oder auch Entombed. Und mit dieser EP bekommt der Hörer einen ersten, fetten Eindruck, was Death Metal-technisch auf ihn zukommen mag, wenn erstmal die Full Length-Scheibe der Jungs in den Regalen steht.

„Unholy Communion“ startet mit einem Intro, welches etwas beinhaltet, das an Stimmen aus dem Jenseits erinnert. Nachdem ein paar Worte gesprochen sind, startet der Death Metal / Metalcore-Hybrid aber erstmal so richtig durch und man denkt sich: „Was ist der Song für ´ne Kante…“.

Ganz dezent werden in „Na1“ Synthieklänge eingesetzt, nur um die eh schon bedrohliche Stimmung noch zu pushen. Man kann nichts großartig Anderes sagen als dass man diesen Song als Mörderteil bezeichnet.

Das Riffing, das in der Songmitte des grandiosen „Na2“ in bestem Einklang zusammen mit den Drums mäßig startet und dann immer schneller wird, ist einfach unerreicht und schlicht und einfach erstklassig. Auch der Beginn des Stücks ist zwar recht wuchtig, aber dennoch wohl durchdacht und wenn diese kruden Gitarren einsetzen, denkt man an Bands wie She Said Destroy und Konsorten.

Hereingefaded, aber dennoch nicht minder giftig, wuchtig und voll-in-die-Fresse Kommt der sehr intensive Titelsong „Medeia“ daher, der im Vergleich zu seinen Vorgängern keinen Millimeter nachlässt in Sachen Vehemenz, welche die Jungs präsentieren. Unheimlich wuchtiges Teil. Am Ende des Teils gibt es dann nochmal kurz diese Jeinseits-Geisterstimmen, welche somit das Ganze auch noch zu einer runden Sache machen, ganz im Sinne einer Intro-Outro-Geschichte.

Die Produktion hat sich wahrlich nicht lumpen lassen, denn dieses Teil kommt dermaßen wuchtig durch die Lautsprecher, dass es einem die Falten aus der Visage zu zimmern vermag. Äußerst gute Arbeit, die wirkliche Hochachtung verdient.

Fazit: Wem das hier schon zu heftig ist, der sollte von der hoffentlich bald erscheinenden Full Length-Scheibe der Jungs aber mal vollends die Finger lassen. Wer es aber gern mal wuchtiger und kantiger mag und demnach auf richtig guten, an allen Ecken krachenden Death Metal abfährt, der wird in der Mucke von Medeia seine Erfüllung finden. Solch wuchtige Musik braucht es dieser Tage – Medeia, auf euch haben wir gewartet!

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