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Maxxwell: Dogz On Dope

Neues Futter für Hard Rock-Fans
Wertung: 6.5/10
Genre: Hard Rock
Spielzeit: 43:55
Release: 24.04.2009
Label: Fastball Music

Welche Bands fallen euch ein, wenn ich euch das Stichwort „Schweiz“ gebe? Ganz spontan wäre das bei mir Gotthard, auch wenn ich weit von einem Fandasein entfernt bin. Musikalisch sind aber durchaus Parallelen zu Maxxwell erkennbar, einer Band die seit 2006 existiert und mit „Dogz On Dope“ ihre erste Platte veröffentlicht hat. Die Band besteht durchweg aus bereits erfahrenen Musikern und hat sich dem Hard Rock mit leichter Metal-Schlagseite verschrieben. Im Gegensatz zu Axel Rudi Pell, bei dem diese Stilbeschreibung auch zutreffen würde, legen Maxxwell mehr Wert auf Groove, denn auf verspielte Melodien.

„Locked Up“ rockt als Einstieg ganz ordentlich, lässt aber etwas Prägnantes vermissen, so dass man sich an den Opener erinnert. Es ist aber jetzt schon erkennbar, dass die Musiker genau wissen, was sie wollen und dass Sänger Nobi Suppiger eine perfekt passende Stimme besitzt und in etwa so wie Helloweens Andi Derris nach viel zu vielen Kippen klingt. Diese Mischung nimmt bei „Dust N'Smoke“ dann auch richtig Fahrt auf und schreit nach einem Einsatz in einem offenen Cabrio. Fans von Gotthard und Shakra werden auf jeden Fall ihre helle Freude haben.

Maxxwell haben sich einfach zusammengetan, um Musik zu spielen, die ihnen gefällt. Genau das hört man „Dogz On Dope“ auch an, denn auch wenn sich durchaus einige schwache Nummern auf dem Longplayer befinden, so macht er dennoch einfach Spaß. Starke Tracks wie „Bad To The Bone“ (kein Running Wild-Cover) gehen direkt ins Ohr und bringen den Kopf zum Mitwippen. Diese im Midtempo-Bereich angesiedelten Rocker liegen der Band am besten, wie sie auch beim Titeltrack und beim besten Song des Albums „Monkey“ beweisen.

Die Kehrseite der Medaille bilden die Ruhepoole des Albums namens „Acid Train“ und die Ballade „Tomorrow“, denen das gewisse Etwas fehlt, das solche Songs dringend brauchen. So plätschern sie unbeachtet im Hintergrund und offenbaren die (noch) vorhandenen kompositorischen Schwächen der Schweizer. Speziell „Tomorrow“ klingt von vorne bis hinten konzipiert: die Akustikgitarre, das Piano, der schmachtende Gesang (Balladen sind offensichtlich nicht die Sache des Herrn Suppiger) und der Text. Letztgenannter ist so unglaublich kitschig ausgefallen, dass es fast schon wieder witzig ist. Hard Rock-Balladen in denen der verlorenen Liebe nachgeweint wird und der Sänger traurig „in the pouring rain“ steht sind nun wirklich schon genug geschrieben worden.

Fazit: Gute Laune-Musik mit einigen Ausreißern nach oben und unten. „Schnörkellos – kompromisslos – nachhaltig!“ nennt ihr Label die Band. Dem ist soweit nichts weiter hinzuzufügen, obwohl man hinter das „nachhaltig“ sicherlich ein großes Fragezeichen stellen muss. An und für sich ist „Dogz On Dope“ aber eine unterhaltsame, kurzweillige Scheibe geworden.

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