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Martriden: The Unsettling Dark

Unglaublich starke Leistung der Jungs
Wertung: 9.5/10
Genre: Extreme Metal
Spielzeit: 43:25
Release: 03.03.2008
Label: Siege Of Amida Records

Ich wusste es …Ich wusste nach der schon genialen, selbst betitelten EP der Jungs aus dem vergangenen Jahr, dass sie mit ihrem Debütalbum noch gehörig Holz nachlegen würden, doch dass dies dann eine solche solche Dimension erreichen würde, das hätte ich mir zwar gewünscht, ja, aber es hieß dann doch: Erstmal abwarten …

„The Unsettling Dark“ ist also das Full Length-Debut, in der die Jungs es wieder erstklassig verstehen, beinhartes Riffing mit geilen Melodien zu verstricken. Zusätzlich haben sie es auf diesem Werk verstanden, auch mal ruhige Momente in ihre Mörderstücke mit einzubauen. Zudem haben sie es vorzüglich vollbracht, den Songs eine immense Portion an Düsterkeit einzuverleiben, die der Hörer fast greifbar zu spüren bekommt. Ihre Trademarks haben die Jungs nicht über Bord geworfen, warum auch, denn was auf der genialen EP gut war, kann schließlich auch auf der Full Length nicht falsch sein.

Es ist auch die Abwechslung in den Stücken und der Songs voneinander, die das Album zu einem sehr guten werden lassen. Noch nicht einmal ein winziger Anflug von aufkeimender Langeweile kommt da bei den Stücken auf, die sowohl im Black Metal (und zwar des richtig bedrohlich in Szene gesetzten) als auch im Melodic Death Metal heimisch sind. Dennoch bleibe ich dabei und bezeichne diese Mucke auch weiterhin als Exteme Metal, da sich die Jungs nun wirklich nicht einfach so in eine beliebige Schublade stecken lassen.

Hinein in die Abgründe des Düsterstimmung geht´s mit dem „Intro“, welches übergeht in „The Enigma Of Fate“. In diesem ersten Song des Albums stellt man sofort zweifelsohne fest, dass die Jungs alles aus ihren Instrumenten rausholen. Das Drumming klingt einfach nur geil und die Gitarren sowie die Stimme schonmal sowieso. Erstklassiger Haarschüttler vor dem Herrn! „The Calling“ lässt den Hörer stimmungstechnisch in noch bedrohlichere Gefilde hinab gleiten. Ein unglaublich powervolles Stück, das auch die ein oder andere Überraschung in Form von Breaks inpetto hat.

Das, was da gitarrentechnisch in „Ascension Part 1“ abgeliefert wird, lässt einen in Ehrfurcht erstarren, nur um dann im weiteren Verlauf extatisch sein Haupt zu schütteln – wow, welch ein Meisterstück! Dieses Solo … Jungs, dafür liebe ich Euch! Das Teil geht dann nahtlos über in „Ascension Part 2“, welches auch direkt mal mit den oben angesprochen ruhigen Klängen der Gitarre staret – mann, ist das traumhaft! Unglaublich melodisch und zugleich heftiges, düsterschönes Teil. In den Arsch tritt danach „Processional For The Hellfire Chariot”. Welch ein Drumsound ... traumhaft! Trotz verbreiteter Düsterstimmung befinde ich mich auf Wolke nzmero sieben!

Das Titelstück „The Unsettling Dark“ trümmert die die Windungen aus deinem Hirn – wahnsinnig atmosphärische Dichte macht dieses Paradestück des Extreme Metal zu einem echten Highlight. Wie die Jungs pure Raserei paaren mit Pianoklängen wie zum Ende von „Predule“, das hat schon was und ist wirklich erwähnenswert klasse!

„A Season In Hell“ zeigt auf, wie sich ruhige, mit Streichern unterlegte Passagen in perfekte Symbiose bringen lassen mit schnellen , harten Parts, in denen es vollstens zur Sache geht. Wunderschön ist das, was ich dazu sonst noch zu sagen habe. Punkt! Der Abschluss dieses furiosen Debuts wird beschlossen mit „Immaculate Perception“, in welchem Akustikgitarren das Sagen haben und von Streichern begleitet werden. Zeigt in perfekter Weise die andere Seite der Jungs auf. Schönes, relaxtes ausklingen des zuvor Gehörten…

Für die Produktion zeichnet sich Dave Otero verantwortlich, und der hat hier ganze Arbeit geleistet, denn der Sound kommt dermaßen fett und klar aus den Boxen, dass es eine wahre Freude ist. Zu dem fantastischen Cover sei noch gesagt, dass ich mir sowas in der Art durchaus noch als Tattoomotiv vorstellen könnte.

Fazit: Ich wusste es einfach … Gehört für mich in diesem Sektor zu den stärksten Alben des Jahres bis jetzt! Für Fans von Behemoth, Opeth und Enslaved schonmal ein Pflichtkauf und alle Extreme Metalfans müssen dieses Album unbedingt anchecken!

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