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Manzana: Babies Of Revolution

Ein enorm abwechlungsreiches Album
Wertung: 7.5/10
Genre: Pop-Metal
Spielzeit: 40:0
Release: 24.09.2008
Label: Dynamic Arts Records

Manzana machen Pop-Metal – so jedenfalls lautet die eigene Bezeichnung ihrer Musikrichtung. Tatsächlich decken sie viel zwischen diesen eigentlich gegensätzlichen Polen ab – größtenteils bedienen sich Manzana jedoch im Bereich des Alternative Metals, gemischt mit Industrial-Einflüssen – geraten aber auch in den Mainstream.

So stellt bereits „Panda Girl“, der zweite Song des Albums, einen Alternative Metal Song, ergänzt mit Industrial-Passagen auf dem Keyboard, dar, in der Sängerin Piritta ihre Gabe zur Schau stellt: Sie könnte auch durchaus in einer reinen Gothic-Band singen. Das Riffing des Songs ist ansprechend; Harmoniewechsel und Breaks, die immer wieder zu dem griffigen Refrain zurückleiten, reichern den Song an.

„Fake“ ist mit der metallhaltigste Song des Albums „Babies Of Revolution“: Das eingängliche Riff strahlt mit Abstand die größte Härte aus, im darauf folgenden Teil ist davon allerdings nur noch wenig zu spüren – die Gitarre zieht sich zurück, Keyboard und Gesang übernehmen das Ruder. Im Refrain hingegen kommt alles zusammen: Die vermittelte Kraft läd unwillkürlich zum Mitgehen ein, auch wenn sich das Ganze noch in einigermaßen „gemäßigten“ Metalbereichen hält. Das in dem Song enthaltene Gitarrensolo ist sehr interessant, nicht durch etwaige unglaubliche Kreativität und Virtuosität, allein der reich effektierte Sound lässt den Hörer genauer hinhören.

„Nothing As Whole As A Broken Heart” fällt nicht allein durch den paradoxen Titel auf. Auch von der Musik her sticht er aus dem Rest heraus. Ruhige Gitarrenläufe sind hier gefragt, keinerlei Standardriffing, gewissermaßen ein Song zum Entspannen, da man durch nichts aufgeschreckt wird: Der Gesang unterstreicht die ruhige Stimmung, auch das Schlagzeug fällt nicht groß durch treibende Fills auf, sondern lässt den Track quasi seinen Gang gehen.

„Babies Of Revolution“ von Manzana ist ein enorm abwechlungsreiches Album, welches sich schwer in nur eine musikalische Kategorie einordnen lässt. Hier ist praktisch für jeden Geschmack etwas dabei – was allerdings auch gleichzeitig ein Manko ist: Nicht für jeden lohnt sich deshalb der Kauf des Albums, eben weil die verschiedensten Musikstile zur Geltung kommen. Wer allerdings geschmacklich ein weites Spektrum von Musik abdeckt, der wird an diesem Album viel Freude haben – sofern ihm die Orientierung am Mainstream ebenfalls nichts ausmacht. Den Spruch, mit dem Manzana – zu Deutsch „Apfel“ – ihr Album beworben haben – „A Manzana a day keeps the doctor away“ – kann ich für mich allerdings nicht unbedingt als richtig ansehen.

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