Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Mandatory: Concept Of Chaos

Und acht Punkte gehen nach Österreich
Wertung: 8/10
Genre: Melodic Death Thrash Metal
Spielzeit: 17:29
Release: 10.07.2007
Label: Eigenproduktion

Vier Österreicher zelebrieren unter dem Namen Mandatory den alpenländlichen Melodic Death Thrash Metal. Warum ihr eventuell noch nie was von der Band gehört habt? Na, ganz einfach: Es ist das erste Lebenszeichen in Silberscheibenform der Band. Und das, obwohl die Band schon 2002 gegründet wurde.

Los geht`s recht mit stürmischen Drums und treibenden Gitarren. Irgendwie erinnert mich „Judgement Error“ ein wenig an Kreator, zumal auch der Gesang ähnlich wie bei Mille heraus geschrien wird. Gute Power und ein schön groovender Rhythmus sorgt für fliegende Haare. Zwischendurch darf auch mal der Bass von Leo etwas stärker im Vordergrund brabbeln. Ja, das haut schön rein.

„Fault 13“ ist da schon etwas zahmer geraten. Es wird mit mehr Melodie zu Werke gegangen und so drängen sich Vergleiche zu den von der Band selbst erkorenen Vorbildern von Children Of Bodom auf. Der Song wartet dann überraschenderweise mit einem richtig gelungen Refrain inklusive cleanem Gesang auf. Den hätte ich da nicht erwartet. Ja, die Band hat ein Gespür für gutes Songwriting, dazu die tollen Gitarrenlines von Chris und Manuel und das Ganze brennt sich schnell im Kopf fest.

Dann erwartet den Hörer mit „Majestic 12“ ein weiterer sehr melodiebetonter Song. Man kratzt hin und wieder auch an der Power Metal Ecke, nur mit deutlich aggressiveren Vocals. Die Band zeigt hier sehr gut, dass es auch gelungenen Metal aus dem Alpenland gibt.

Mit einem mehr als einprägsamen Riffing startet „Labyrinth“ zum Endspurt. Das Tempo wird wieder angezogen und die Band mobilisiert nochmal alle Reserven. Kräftige Kopfschüttelparts werden mit einem tollen Gitarrensolo garniert. Absolut gelungene Arbeit an den Drums hat hier der Mike abgeliefert.

Fazit: Die Band weiß auf breiter Front zu überzeugen und gehört somit zu den besseren im Ösiland. Die eigentlich gelungen Produktion der Eigenproduktion hätte aber noch ein bisschen mehr Power vertragen können. Da dies bei Demos aber kein Bewertungskriterium ist, und ganz klar de Musik im Vordergrund steht, zeigen beide Daumen für dieses Erstlingswerk nach oben.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna