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Magnum: Wings Of Heaven Live

Auch bedenkenlos für Nicht-Fans zu empfehlen!
Wertung: 9/10
Genre: Melodic Rock
Spielzeit: 116:28
Release: 22.02.2008
Label: Steamhammer/SPV

Die britischen Melodic Rocker Magnum konnten 1988 mit ihrem Album „Wings of Heaven“ nach den vorigen Killerscheiben „On A Storyteller’s Night“, „Chase The Dragon“ und „Vigilante“ durchweg Erfolge verbuchen. In ihrer englischen Heimat schoss die Scheibe direkt auf Platz 2 der hiesigen Charts (in Deutschland konnte man sich immerhin auf Position 9 platzieren!). Zudem koppelte man aus dem Album mit den Songs „Days Of No Trust“, „Start talking love“ und „It Must Have Been Love” insgesamt 3 ebenso erfolgreiche Singles aus.

Warum nicht also das ganze Album mal am Stück live spielen, dachte man sich dann wohl bei Magnum und tat dies dann auch letztendlich auf der Großbritannien Tour im Herbst 2007, so dass nun mit „Wings of Heaven Live 2008“ zum ersten Mal die komplette Langrille als Live-Version vorliegt.

Doch war beim damaligen Konzert die Live-Aufnahme von „Wings of Heaven“ längst nicht alles, schließlich galt es im letzten Jahr auch noch, das damalige aktuelle dreizehnte Studioalbum „Princess Alice & The Broken Arrow“ zu promoten.

Auf der ersten CD finden sich davon die Tracks „When we were younger“, „Out of the shadows”, “Like Brothers we stand” und “Dragons are real” wieder. Irgendwie wirken die Songs in dieser Version um einiges dynamischer als noch auf der regulären Langrille.

Dies gilt ebenso für das komplette „Wings of Heaven“ Album auf der zweiten Disc. Wenn man bedenkt, dass die Songs mittlerweile 20 Jahre auf dem Buckel haben, aber immer noch frisch und voller Energie klingen, ohne dabei eine einzige Abnutzungserscheinung zu zeigen, ist das wirklich sehr beeindruckend.

„Leider“ findet sich unter den restlichen Song kein Material der letzten Alben wieder, was aber auch logisch ist, denn ansonsten hätte man die Kult Alben „Kingdom Of Madness“ (vertreten mit dem gleichnamigen Titelsong!), „On a Storytellers Night“ (hier mit den übergenialen Songs „How far Jerusalem“ und „All englands eyes“), „Vigilante“ (grandios umgesetzt: „Vigilante“ und „Backstreet Kid“), sowie „Chase The Dragon“ (als Zugabe: „Sacred hour“) vernachlässigen müssen und da wäre dann das Gejammer um einiges größer gewesen, da bin ich mir sicher!

Fazit: Livealben sind eigentlich, wenn man es mal kritisch betrachtet, nur für Fans gedacht, da man einem Neueinsteiger bestenfalls ein Best of Album oder deren Durchbruchalben empfiehlt. Da allerdings im Falle von „Wings of heaven Live 2008” sogar beides der Fall ist, da hier neben einer Top Songauswahl (ok, nicht alle Alben wurden berücksichtigt) hier noch das komplette “Wings of Heaven” Album enthalten ist, kann man diese Doppel-Live-Scheibe auch bedenkenlos Nicht-Fans ans Herz legen!

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