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Mael Mordha: Gealtacht Mael Mordha

Macht Lust auf mehr
Wertung: 8.5/10
Genre: Doom Metal
Spielzeit: 44:44
Release: 16.03.2007
Label: Grau

Seit sich vor fast dreißig Jahren die einstmals völlig unbekannte Band „Black Sabbath“ aufmachte, der Welt ihren einzigartigen Sound zu kredenzen, ist nichts mehr wie es war. Die Mannen um Tony Iommi schenkten der Welt den Doom – Rock/Metal, ein Genre, das bis heute Bestand hat.

Unglücklicherweise ist Doom – Metal das mit Abstand am stärksten in sich selbst limitierte Genre im gigantischen Kosmos namens Heavy Metal. Und – die Gründerväter haben musikalisch bereits alles gesagt. Was sollte jetzt noch kommen? Anfang der Achtziger „Black Sabbath“ machten jetzt Hardrock klassischer Prägung, tauchten wie aus dem Nichts die Schweden „Candlemass“ auf und erwiesen sich als wahre Erben der Briten. Mit „Saint Vitus“ und „Solitude Aeternus“ folgten weitere interessante Bands. Heute verwalten „My Dying Bride“ konsequent die Hinterlassenschaften des Genres.

Mit „Mael Mórdha“ (sprich Mail Moor-Ah) machen sich fünf wackere Herren aus Irland auf den Weg, ihre musikalische Vorstellung von Doom – Metal zu zelebrieren. „Gealtacht Mael Mórdha“ (zu deutsch „Der Wahnsinn Mael Mórdha“) ist die zweite über Grau veröffentlichte CD. In der seit Januar 1998 währenden Bandgeschichte gab es bereits zwei EP’s, eine Promo sowie eine unveröffentlichte CD.

Gaelic Doom Metal nennen die Iren ihre Musik. Da liegt die Vermutung nahe, dass die Musik stark von irischer (=gälischer) Folklore geprägt sein könnte. Diese Einflüsse sind vorhanden, werden aber eher sporadisch in den Sound integriert. Am Ausgeprägtesten findet man sie im fast zehnminütigen Opener „Atlas Of Sorrow“. Ansonsten dominieren die genretypischen Zutaten – zähe, schwermütige Gitarrenriffs über einem donnernden Schlagzeug, durchbrochen von Doublebassattacken und über allem der klare, kraftvolle Gesang von Frontmann Rob. Selbiger ergänzt mit Pianoklängen den Bandsound.

Die Band bemüht sich ernsthaft nach keiner der hier bereits genannten Bands zu klingen, wobei das nicht ganz einfach ist. Denn wer will schon auf diese wunderschön sägenden Black Sabbath – Gitarren, den ach so herrlich klagenden Gesang eines Aaron Stainthorpe und diese unendlich scheinende Schwermut verzichten. „Mael Mórdha“ widerstehen diesem Drang weitestgehend. So entsteht ein genretypischer Sound aber nicht das permanente Gefühl, all das schon mal gehört zu haben.

Inhaltlich geht es um den König von Leinster, Mael Mórdha, und dessen Gedanken vor und während der Schlacht von Clontarf 1014 A.D. sowie im Moment seines Todes.

Fazit: Sehr gelungene Scheibe, die Lust auf mehr macht. Doom – Fans können ohne Bedenken zugreifen.

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