Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Mad Max: Here We Are

Fulminantes Album zum Bandjubiläum
Wertung: 8/10
Genre: Hardrock
Spielzeit: 56:13
Release: 01.10.2008
Label: A-Minor Records

25 Jahre Mad Max - wer hätte bei all den kleinen Problemchen, die Michael Voss und seine zwischenzeitlich abstinenten Kollegen in ihrer langen Karriere überstehen mussten, gedacht, dass die Münsteraner ein solches Jubiläum würden feiern können. Dies ist die eine Seite. Viel erstaunlicher ist allerdings, mit welcher Lockerheit die zum Trio geschrumpften Band diese Festivität beschreitet. Parallel zum feierlichen Anlass haben Mad Max nämlich ein neues Album eingespielt, welches im gesamten Katalog der deutschen Hardrock-Institution das vermeintlich dreckigste und lässigste ist, welches das letzte Vierteljahrhundert hervorgebracht hat.

Bereits im Opener ‚Caravan’ zeigt die Band mit richtig fetten Grooves, dass sie noch längst nicht zum alten eisen gehört. Feine Hooks, satte Riffs und ein prima aufgelegter Voss sorgen hier für das eine oder andere Überraschungsmoment und zeigen auf, wo die Messlatte für „Here We Are“ angesetzt werden muss. Allerdings lassen die Mannen sich im weiteren Vrlauf auch kaum ausbremsen. Feine Melodien in ‚Where The Winds Blow’, frecher Riff-Rock in ‚Higher And Higher’, moderne Soundgarden-Grooves in ‚Love Walks Lonely’ und immer wieder diese coolen Aerosmith-Anleihen in den saftigen Stücken legen den Teppich für einen packenden Geburtstagsempfang aus und sorgen zum Jubiläum noch einmal für eine richtig positive Überraschung.

Fairnesshalber muss man aber auch gestehen, dass die Band jede Menge prominente Schützenhilfe bekommen hat. Leute wie Axel Rudi Pell, Jeff Scott Soto, Don Airey, Wolf Hoffmann, Michael Schenker und, und, und haben sich aktiv an der Entstehung des Albums beteiligt und Voss und Co. so manch überragende Songidee auf den Leib geschneidert. Dies zahlt sich vor allem an den recht klassisch ausgerichteten Stücken, in denen nicht selten ein kurzer Rückblick auf die Anfangszeit gewährt wird, aus. Dazu kommt, dass dieser kreative Input eine Menge Abwechslung garantiert, was sich in wiederum in einer sehr breiten Stilistik niederschlägt. Darunter fallen zwar auch einige alternativ angehauchte Stücke und zwei, drei mäßige Balladen (‚Say Goodbye To Hollywood’), doch insgesamt ist „Here We Are“ ganz klar eine zeitgemäß produzierte Classic-Rock-Platte mit einem knappen Dutzend richtig starker Songs. Klischees besagen, dass manche Bands erst im zweiten Frühling zur Legende aufsteige können. Im Falle von Mad Max verhärten sich die Gerüchte, dass dieser Sprung nun mit „Here We Are“ endgültig gelingen wird.

comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann